Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium. Ganz im Sinne unseres Namensgebers verstehen wir uns als eine Gemeinschaft der Interessierten, die gemeinsam neugierig ist und nicht aufhört miteinander und voneinander zu lernen, und sich kritisch mit unserer Lebenswelt auseinandersetzt.

Vision: „Unser Ziel ist es als Schulgemeinschaft jetzt in der digitalen Realität anzukommen. Dazu gehört, die Schüler zu befähigen, sich in der immer schnelllebigeren und komplexeren Welt zu orientieren. D.h. sie aus der Position des unreflektierten Konsumenten in die Lage eines mündigen und souveränen Nutzers zu bringen. Sodass sie für ihre individuellen Bedürfnisse die neuen Medien zielgerichtet nutzen können.“

Seit September 2018 arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Anforderungen des neuen Bildungsplans in Punkto Medienbildung entsprechen zu können. Wir sind ein Team von 10 Kollegen, davon ein Netzwerkbetreuer und zwei Mitglieder der Schulleitung. Gemeinsam reflektieren wir, wie Schule sich im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung weiterentwickeln muss. Unterstützt werden wir in unserem Medienentwicklungsplan von der Stadt Ostfildern, die uns nicht nur monetär, sondern auch mit einem kompetenten Betreuer von Seiten eines großen IT-Dienstleisters unterstützt. Außerdem werden effektiv dort Fortbildungen angeboten, wo sie anhand einer Kollegiumsumfrage ermittelt notwendig erscheinen. Wir setzen nicht nur die digitale Ausstattung der Schule durch, nein, wir setzen uns auch mit den von Herrn Kraft vom LMZ geäußerten Thesen konstruktiv und zielorientiert auseinander:

  1. Wir leben in einer Mediengesellschaft
  2. Schüler müssen mit Medien lernen
  3. Schüler müssen über Medien lernen (Jugendmedienschutz)
  4. Medienbildung muss altersgerecht umgesetzt werden
  5. Urheberrechtlich gesicherte Medien müssen zur Verfügung stehen
  6. Es muss Unterstützungsangebote vor Ort geben
  7. Es muss eine digitale Bildungsplattform verfügbar sein
  8. Ausstattung und Vernetzung von Schulen müssen verbessert werden
  9. Lehrkräfte brauchen Kommunikationsmöglichkeiten
  10. Es muss ein Landeskonzept für kompetenzorientierte digitale Bildung geben

Ein weiterer Schritt wird sein, ein Netzwerk aus unseren aufgeschlossenen Eltern und den technikaffinen Schülern zu installieren und regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Denn wir haben alle ein gemeinsames Ziel: unseren Schülerinnen und Schülern die Medienbildung ermöglichen, die sie brauchen. Und dies können wir nur erreichen, wenn wir Hand in Hand arbeiten.

Beim Medienentwicklungsplan geht es zuerst einmal darum, den Ist-Zustand zu beschreiben, um in einem zweiten Schritt die Perspektiven zu erörtern. Der konkret ausgearbeitete Soll-Zustand steht erst fast am Ende des Medienentwicklungsplans und entwickelt sich im Dialog mit allen anderen Schulen in Ostfildern, so dass Synergien genutzt werden können.

Folgende Schritte sind bei der Entwicklung des Medienentwicklungsplans notwendig:

  • Erarbeitung eines Medienkonzeptes
    • Teil 1: Vision für das HHG
    • Teil 2: Digitales Mediencurriculum für die Schule (erstellt)
    • Teil 3: Medienthemenplan für die einzelnen Fächer (sind im Prozess)
  • Erarbeitung des notwendigen technischen Konzepts (gemeinsam mit der Stadt und dem Berater)
  • Ausarbeitung eines Finanzierungsplans in mehreren Stufen (in Teilen angedacht)
  • Fortbildung der Lehrkräfte (im Prozess)
  • Evaluation und Anpassung

Bevor eine größere Investition in die Technik erfolgen kann, muss ein pädagogisches Konzept vorliegen. An diesem arbeiten wir kontinuierlich, kann auch nur prozesshaft angegangen werden, da die technischen Neuerungen jeden Tag neue Möglichkeiten eröffnen. Größere bauliche Maßnahmen, wie z.B. den Anschluss aller Räume ans Computernetz und die notwendigen Verkabelungen für Peripheriegeräte (Beamer etc.) können bereits jetzt eingeplant werden, da sie unabhängig von spezifischen Geräten sind und im Rahmen der Schulsanierung schon heute gedacht werden müssen. Die Ausstattung der Schulräume mit Präsentationstechnik gehört nach unserem Ermessen zur Grundausgestaltung einer Schule und kann deswegen Raum für Raum realisiert werden, sofern die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Wir wünschen der ganzen HHG-Familie schöne und erholsame Sommerferien!
Informationen zum Schuljahresstart gibt es in der vorletzten Ferienwoche auf der Homepage.

118 Fünftklässler stehen hinter dem roten Bühnenvorhang der Aula und haben Herzklopfen, das bis ins Publikum zu spüren ist. Müssen sie gar nicht haben – denn gleich zweimal haben alle ihr Können unter Beweis gestellt und ein gelungenes Musical auf die Bühne gebracht.

„Was wäre das HHG ohne den Verein der Freunde?!“ Mit dieser Frage eröffnete Schulleiter Dr. Müller seine Dankesrede an den Förderverein, der nun seit 40 Jahren das Schulleben am HHG mit vielen Aktionen und finanzieller Unterstützung im wahrsten Sinn des Wortes bereichert. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der der Verein am 21. Juni im Foyer der Schule eingeladen hatte, erinnerte Dr. Müller zusammen mit den Elternvertreterinnen an all die Leistungen des Fördervereins.

„Interesse an der Mathematik wecken, die Freude an Algebra, Kombinatorik und Co. fördern: Der Bundeswettbewerb Mathematik möchte Schülerinnen und Schülern mit interessanten und anspruchsvollen Aufgaben anregen, sich eine Zeit lang mit Mathematik zu beschäftigen.“

Zehn Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a waren im Juni zu Gast in der Städtischen Galerie Ostfildern und brachten sich überaus engagiert und interessiert an einer Gesprächsrunde über die aktuelle Doppelausstellung "Gehäuse" ein. Das ZDF filmte dieses Gespräch mit Galerieleiterin und Kunstlehrerin Holle Nann.
Der Film zeigt Ostfildern als beispielgebende Stadt für eine "demenzfreundliche Kommune" und hinterfragt den Umgang der Bürgerinnen und Bürgern mit dem Altern und Demenz. Der Film wird aller Voraussicht nach am Freitag 14. September um 19 Uhr in ARTE und am Samstag 15. September um 17.35 Uhr im ZDF in der Sendung „Plan B“ gezeigt.

Die Klasse 5a beteiligte sich erfolgreich am Musikinstrumentenbauwettbewerb, den die Städtische Musikschule Ostfildern zu ihrem 50 jährigen Jubiläum ausgeschrieben hatte. Die Klasse entwickelte in Kleingruppen klanggewaltige, kreative und toll verzierte Instrumente, die ausnahmslos aus ausgemusterten Alltagsgegenständen entwickelt wurden. Am 15. Juni wurden die gebauten Exponate in der Halle in Nellingen vorgestellt und von einer Jury prämiert.

Das Sommerkonzert des HHG fand dieses Jahr wieder im Theater an der Halle statt. Die beteiligten Chöre, die Band und das Orchester zeigten am Abend des 20. Juni, wie vielfältig und bunt das musikalische Leben am HHG ist. Den Anfang machte das Orchester unter Leitung von Claudia Kastl. Dabei zeigte dieses Ensemble, dass auch Schüler ein professionelles Niveau erreichen können, was etwa mit „Music from La La Land“von Justin Hurwitz eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde.

Mit ihrem selbst getexteten und komponierten Song „Awkward Silence“ schaffte es die Oberstufenschülerin Constanza Vera-Fluixá (15 J.) im Songwriting-Wettbewerb SONGS sich gegen 13 Finalisten durchzusetzen und Platz 2 zu erlangen. Dieser Wettbewerb wird von der Popakademie ausgerichtet. Das Preisgeld von 3000 Euro stiftet sie unserer Partnerschule in Uganda.

Auch dieses Jahr reisten wieder Schülerinnen und Schüler des HHG und der Riegelhof-Realschule gemeinsam in die Partnerstadt Bierawa. Am Sonntag, den 6.5.18, haben sich die ca. 15 Schülerinnen und Schüler des HHG und der Riegelhof-Realschule mit den Lehrern, Herrn Mezger und Herrn Bosnjak, am frühen Abend am Busbahnhof des Flughafens getroffen.

Ein weiteres Mal haben 13 Schüler und Schülerinnen des HHGs am Austausch mit dem Real Instituto Jovellanos aus Gijón, einer Stadt an der Atlantikküste Spaniens, teilgenommen. Am 2. Mai kamen die 14- bis 17-jährigen deutschen Schüler am Abend an der spanischen Schule an, wo sie schon voller Vorfreude erwartet wurden. Nach der ersten Nacht in den Gastfamilien lernten die deutschen Schüler die spanische Schule kennen und nahmen anschließend an einer Stadtführung in Gijón teil. Am Ende der Führung stand ein Empfang durch eine Lokalpolitikerin im Rathaus auf dem Programm. Am Nachmittag ging es zurück zur Schule und den Abend verbrachten die Schüler in ihren Gastfamilien.