Das Sommerkonzert des HHG fand auch dieses Jahr wieder im Theater an der Halle statt. Die beteiligten Chöre, die Band und das Orchester zeigten am Abend des 1. Juni, wie vielfältig und bunt das musikalische Leben am HHG ist. Den Anfang machte das Orchester unter Leitung von Claudia Kastl. Es ist absolut erstaunlich, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 ein derart anspruchsvolles Programm auf so hohem Niveau vortragen können. Egal ob Beethovens 5. Sinfonie, Tschaikowskis Serenade für Streicher oder Star Trek von Gioacchino, das perfekte Zusammenspiel und die musikalische Gestaltung waren auf einem so hohen Niveau, wie es wohl wenige Schulorchester im Lande erreichen dürften. Danach trat der Unterstufenchor auf. Die Chorleiterin Sigrid Reinert weiß offenkundig, wie man Jugendlichen Spaß am Singen beibringt. Songs wie Feuerwerk von Wincent Weiss, Love of my life von Robbie Williams oder Lila Wolken von Marteria begeisterten Chor wie Publikum gleichermaßen. Stimmsitz und Aussprache sowie synchrone Bewegungen zur Musik waren tadellos, wie auch die routinierte Begleitung der Stücke von Frau Reinert am Flügel. Nach der Pause zeigten der Projektchor, bestehend aus Eltern und Schülerinnen und Schülern des HHG, begleitet von der Band, was in wenigen Monaten Probenarbeit unter fachkundiger Leitung alles möglich ist. Viktoria Jehle, die den Mittel- und Oberstufenchor leitet, und Dagmar Brenner, die den Elternchor und die Band betreut, haben zusammen ein äußerst abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm einstudiert. Los ging es mit Don’t stop me now von Queen, gefolgt von I will survive von Gloria Gaynor. Hier konnten Aurora Abraham und Tara Koch, unterstützt vom Orchester, zeigen, wie weit ihre stimmliche Entwicklung bereits gediehen ist. Das Highlight im zweiten Teil war dann It’s raining men von The Weather Girls. Der Song ist sehr originell und wurde von den Chören und der Band, die wirklich toll gespielt hat, höchst engagiert vorgetragen. Dieses Stück wurde auch als Zugabe gegeben, bei der das Publikum miteinbezogen wurde, so dass alle am Schluss nochmals einen Riesenspaß hatten. Bei solchen Veranstaltungen spielt ja die Licht- und Tontechnik eine zentrale Rolle, ohne sie geht nichts, und man kann Herrn Reichert und seiner AG gar nicht genug für den unermüdlichen und zeitaufwendigen Einsatz danken, der hier geleistet wurde. Das war ein großartiges Konzert!