Die Kontingentstundentafel sieht folgende Unterrichtsstunden in naturwissenschaftlichen Fächern für die jeweiligen Klassenstufen vor, wobei erst ab Klasse 8 eine Schwerpunktsetzung erfolgt:

Klasse 5 6 7 8 9 10 K1 K2
BNT 3 3            
Biologie     2 0 2 2 2 4 2 4
Physik     2 2 2 2 2 4 2 4
Chemie       2 2 2 2 4 2 4
NWT       4 4 4    

Über das Profil

Einen ersten Einblick in die Naturwissenschaften erhalten die Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 5 und 6 im Fach BNT (Biologie-Naturphänomene-Technik). Anhand vieler kleiner selbst durchgeführter Experimente aus dem gesamten naturwissenschaftlichen Bereich sammeln sie erste Erfahrungen im Experimentieren sowie Protokollieren und Auswerten von Versuchen.

Der Unterricht in den Basiswissenschaften Biologie, Physik und Chemie beginnt gestaffelt in unterschiedlichen Klassenstufen: Biologie in Klassenstufe 5, Physik in Klassenstufe 7 und Chemie in Klassenstufe 8. In diesen Basisnaturwissenschaften werden alle Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Eine Wahlmöglichkeit gibt es dann in Klassenstufe 8 mit dem Fach NWT. Dieses Fach wird als Kernfach mit vier Wochenstunden in den Klassenstufen 8, 9 und 10 unterrichtet. Alternativ können sich die Schülerinnen und Schüler zu diesem Zeitpunkt für eine dritte Fremdsprache (Spanisch) oder Bildende Kunst als Kernfach entscheiden.

In der Kursstufe werden zwei- oder vierstündige Kurse in den Basiswissenschaften Biologie, Chemie und Physik angeboten. Die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler für Kurse aus diesem Angebot ist nicht an eine Entscheidung für NWT in der Mittelstufe gebunden.

Ziele des naturwissenschaftlichen Profils

Das Naturwissenschaftliche Profil ist im besonderen Maße dazu angetan, die Schüler und Schülerinnen mit naturwissenschaftlichen Themen und Fragestellungen vertraut zu machen und sie für Studiengänge oder Berufe im MINT Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) vorzubereiten. Begleitend werden diverse Exkursionen und Praktika angeboten, die durch entsprechende Initiativen aus der Wirtschaft gefördert werden. Die Landesregierung wie auch die Wirtschafts- und Industrieverbände unterstützen gezielt diesen Bereich, um qualifizierten Nachwuchs zu sichern.

Dieses Profil ist deshalb geeignet für alle Schüler und Schülerinnen, die sich für naturwissenschaftliche Themen interessieren und offen sind für eine intensivere Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen.

Vision des HHGs aus dem Medienentwicklungsplan

Vision: „Unser Ziel ist es als Schulgemeinschaft jetzt in der digitalen Realität anzukommen. Dazu gehört, die Schüler zu befähigen, sich in der immer schnelllebigeren und komplexeren Welt zu orientieren. D.h. sie aus der Position des unreflektierten Konsumenten in die Lage eines mündigen und souveränen Nutzers zu bringen. Sodass sie für ihre individuellen Bedürfnisse die neuen Medien zielgerichtet nutzen können.“

Seit September 2017 arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Anforderungen des neuen Bildungsplans in Punkto Medienbildung entsprechen zu können. Wir sind ein Team von 10 Kollegen, davon ein Netzwerkbetreuer und zwei Mitglieder der Schulleitung. Gemeinsam reflektieren wir, wie Schule sich im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung weiterentwickeln muss. Unterstützt werden wir in unserem Medienentwicklungsplan von der Stadt Ostfildern, die uns nicht nur monetär, sondern auch mit einem kompetenten Betreuer von Seiten eines großen IT-Dienstleisters unterstützt. Außerdem werden effektiv dort Fortbildungen angeboten, wo sie anhand einer Kollegiumsumfrage ermittelt notwendig erscheinen. Wir setzen nicht nur die digitale Ausstattung der Schule durch, nein, wir setzen uns auch mit den von Herrn Kraft vom LMZ geäußerten Thesen konstruktiv und zielorientiert auseinander:

  1. Wir leben in einer Mediengesellschaft
  2. Schüler müssen mit Medien lernen
  3. Schüler müssen über Medien lernen (Jugendmedienschutz)
  4. Medienbildung muss altersgerecht umgesetzt werden
  5. Urheberrechtlich gesicherte Medien müssen zur Verfügung stehen
  6. Es muss Unterstützungsangebote vor Ort geben
  7. Es muss eine digitale Bildungsplattform verfügbar sein
  8. Ausstattung und Vernetzung von Schulen müssen verbessert werden
  9. Lehrkräfte brauchen Kommunikationsmöglichkeiten
  10. Es muss ein Landeskonzept für kompetenzorientierte digitale Bildung geben

Ein weiterer Schritt wird sein, ein Netzwerk aus unseren aufgeschlossenen Eltern und den technikaffinen Schülern zu installieren und regelmäßig in Kontakt zu bleiben. Denn wir haben alle ein gemeinsames Ziel: unseren Schülerinnen und Schülern die Medienbildung ermöglichen, die sie brauchen. Und dies können wir nur erreichen, wenn wir Hand in Hand arbeiten.

Beim Medienentwicklungsplan geht es zuerst einmal darum, den Ist-Zustand zu beschreiben, um in einem zweiten Schritt die Perspektiven zu erörtern. Der konkret ausgearbeitete Soll-Zustand steht erst fast am Ende des Medienentwicklungsplans und entwickelt sich im Dialog mit allen anderen Schulen in Ostfildern, so dass Synergien genutzt werden können.

Folgende Schritte sind bei der Entwicklung des Medienentwicklungsplans notwendig:

  • Erarbeitung eines Medienkonzeptes
    • Teil 1: Vision für das HHG
    • Teil 2: Digitales Mediencurriculum für die Schule (erstellt)
    • Teil 3: Medienthemenplan für die einzelnen Fächer (sind im Prozess)
  • Erarbeitung des notwendigen technischen Konzepts (gemeinsam mit der Stadt und dem Berater)
  • Ausarbeitung eines Finanzierungsplans in mehreren Stufen (in Teilen angedacht)
  • Fortbildung der Lehrkräfte (im Prozess)
  • Evaluation und Anpassung

Bevor eine größere Investition in die Technik erfolgen kann, muss ein pädagogisches Konzept vorliegen. An diesem arbeiten wir kontinuierlich, kann auch nur prozesshaft angegangen werden, da die technischen Neuerungen jeden Tag neue Möglichkeiten eröffnen. Größere bauliche Maßnahmen, wie z.B. den Anschluss aller Räume ans Computernetz und die notwendigen Verkabelungen für Peripheriegeräte (Beamer etc.) können bereits jetzt eingeplant werden, da sie unabhängig von spezifischen Geräten sind und im Rahmen der Schulsanierung schon heute gedacht werden müssen. Die Ausstattung der Schulräume mit Präsentationstechnik gehört nach unserem Ermessen zur Grundausgestaltung einer Schule und kann deswegen Raum für Raum realisiert werden, sofern die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.