¡Ven con nosotros a Gijón!
¡Ven con nosotros al intercambio!

Unsere Schule organisiert seit 2006 einen Schüleraustausch mit dem Real Instituto Jovellanos in Gijón. Da in Spanien an nur relativ wenigen Schulen Deutsch unterrichtet wird, ist dies eine nicht selbstverständliche Gelegenheit für uns, sogar langjährige persönliche und schulische Verbindungen zu knüpfen.
Durch einen Schüleraustausch erhältst Du neben den verbesserten Sprachkenntnissen ein besseres Verständnis für die Kultur des Landes. Durch diese Herausforderung wirst Du selbstständiger und ermöglichst Dir neue Perspektiven.
Verbringe einen unvergesslichen Austausch in Spanien. Lerne die Kultur Deines Gastlandes aus erster Hand kennen, sammle einzigartige Erinnerungen und schließe Freundschaften fürs Leben.

Spanien Austausch im HHG

Ein weiteres Mal hat das HHG 20 Schüler und Schülerinnen des Real Instituto Jovellanos aus Gijón, eine Stadt an der Atlantikküste Spaniens, willkommen geheißen. Am 30. März kamen die 12- bis 15-jährigen spanischen Schüler am Stuttgarter Flughafen an, wo sie schon voller Vorfreude erwartet wurden. Bereits am nächsten Tag wurden sie vom Schulleiter Herr Dr. Müller empfangen. Anschließend probierten sie mit ihren beiden Lehrerinnen Frau Rodriguez und Frau Blanco zum ersten Mal Brezeln und Apfelsaft aus der Region, während sie sich mit Herrn Oberbürgermeister Bolay unterhielten. Außerdem genossen sie zum Abschluss des sonnigen Tages die Aussicht vom Stuttgarter Fernsehturm.
Am Freitag, den 31. März, besuchten alle Teilnehmer München, wo sie von zwei Fremdenführerinnen die Stadt gezeigt bekamen. Das Wochenende verbrachten die spanischen Schüler mit ihren Gastfamilien, die ihnen weitere Teile Baden-Württembergs zeigten und sie der deutschen Kultur näherbrachten. Manche durften sogar auf einem Abschlussball tanzen!
Die neue Woche begann mit einer Stadtrallye in Esslingen und einem spaßigen Tag im Fildorado. Am Mittwoch, den 5. April, machten die Spanier eine Führung durch Stuttgart und bereiteten anschließend selbst eine Führung durch die Staatsgalerie vor. Sie stellten einander die Werke Picassos vor.
An ihrem letzten Tag besuchten die spanischen Schüler den Unterricht am HHG. Sie schauten außerdem den Film „También la lluvia“, der ein Teil des Abiturs in Spanisch ist. Nach 9 intensiven Tagen und bereits mit Vorfreude auf das Wiedersehen am 3. Mai in Gijón verabschiedeten sich alle am Flughafen. ¡Buen viaje y hasta pronto! – Gute Reise und bis bald!

Gijón 2016

Am Mittwoch, den 20. April 2016, trafen wir, 21 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9, uns morgens mit unseren Begleitlehrern Frau Ruiz de Zarate und Herrn Rosenkranz am Flughafen, um die Reise zum Schüleraustausch nach Spanien anzutreten.
Von Bilbao aus ging es mit dem Bus weiter. Auf der vierstündigen Fahrt nach Gijón und durch die wunderschöne Landschaft Asturiens wuchs bei uns allen mit jedem Kilometer die Vorfreude darauf, unsere Austauschpartner nach ihrem Besuch im März endlich wiederzusehen.
Im Schulhof angekommen, wurden wir von unseren Gastfamilien erwartet und herzlich empfangen. Noch am selben Nachmittag sahen viele von uns auf dem Weg zum Strand schon einen Teil der Großstadt.
Ausgeschlafen und bereits mit einigen neuen Eindrücken besichtigten wir am nächsten Morgen die Schule und die dort ausgestellten Kunstprojekte und nahmen an einem Theaterworkshop teil, bevor wir zwei Stunden im Unterricht verbrachten.
Am darauffolgenden Tag nahmen wir den Zug zum Museo de la minería, wo wir in den Stollen hinunterfuhren und hautnah erleben konnten, unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wurde. Für das Wochenende und die freien Nachmittage hatten sich unsere Gastfamilien einiges überlegt, um uns Gijón und die umliegende Gegend zu zeigen. So wurden beispielsweise Fahrradtouren oder Ausflüge in andere Städte gemacht, das Schwimmbad oder der botanische Garten besucht. Am Montag fuhren wir in die Hauptstadt Asturiens, nach Oviedo, wo wir eine Führung der Stadt bekamen und uns einige historische Denkmale anschauten. Danach hatten wir die Möglichkeit, das asturische Parlament zu besichtigen und dem Parlamentspräsidenten Fragen zu stellen.
Der Dienstag begann sowohl für uns Deutsche als auch für unsere Austauschpartner mit einem Besuch im Pueblo de Asturias, einem Freilichtmuseum, das das frühere Leben in den ländlichen Gebieten in Asturien veranschaulicht. Anschließend wurden wir im Rathaus von Gijón von drei Abgeordneten des Stadtrates empfangen.
Auch am nächsten Tag begleiteten unsere Austauschpartner uns, diesmal auf einen ganztägigen Ausflug zu einer Tropfsteinhöhle, der Cueva del Pindal, sowie zu den Bufones de Pria, einem (bei aufgerauter See zu beobachtenden) Naturschauspiel, bei dem Meerwasser durch Löcher im Fels bis zu 50 Meter hoch in die Luft schießt. An unserem letzten Vormittag besuchten wir Gijóns Universität, die Universidad Laboral, und das Kunstzentrum (Centro de Arte), wo wir uns mit der Stop-Motion Filmtechnik beschäftigten und diese, in Form der Erstellung eines Kurzfilms, anwandten.
Schweren Herzens mussten wir uns am Freitagmorgen von unseren Austauschpartnern und ihren Familien verabschieden. Insgesamt war es für uns ein erlebnisreicher und sicher unvergesslicher Aufenthalt, bei dem wir, trotz anfänglicher Hemmungen, feststellen konnten, dass es nicht schwer ist, eine erlernte Fremdsprache im Alltag anzuwenden und sich verständlich zu machen.
Wir bedanken uns bei Frau Ruiz und Herrn Rosenkranz für die Organisation, die Begleitung und die Möglichkeit, den Austausch auch in diesem Jahr fortgeführt zu haben und hoffen, dass auch zukünftig Interessierten unserer Schule die Chance geboten werden kann, ihre Sprachkenntnisse in Spanien zu verbessern und eine tolle Zeit dort zu verbringen.

Patricia Birchall, 9d

La mañana del miércoles, 20 de abril de 2016, los 21 alumnos de la clase 9 participantes en el intercambio con España nos encontramos con la Sra. Ruiz de Zarate y el Sr. Rosenkranz en el aeropuerto, donde comenzaría la primera etapa de nuestro viaje: el vuelo a Bilbao.
Desde esta ciudad continuamos con autobús hasta Gijón, donde llegamos tras 4 horas de viaje a través del precioso paisaje de Asturias donde, con cada kilómetro recorrido aumentaban nuestras ganas de volver a ver a nuestros corresponsales, a los que no habíamos visto desde su visita en marzo. En el patio escolar nos estaban esperando nuestras familias, que nos dieron una calurosa acogida. Esa misma tarde tuvieron muchos de nosotros ya la oportunidad de ver una parte de la ciudad de camino hacia la playa.
A la mañana siguiente tras haber descansado bien y ya con unas cuantas nuevas impresiones, visitamos el instituto y disfrutamos de una exposición de arte, además de participar en un taller de teatro, antes de asistir durante dos horas a clases.
Al día siguiente tomamos el tren hacia el Museo de la Minería, donde pudimos bajar a las galerías y ver muy de cerca las condiciones en las que se trabajaba allí. Nuestras familias habían planeado tanto para el fin de semana como para las tardes libres unas cuantas actividades para mostrarnos Gijón y los alrededores. De esto modo disfrutamos de paseos en bicicleta o excursiones a otras ciudades y pueblos o fuimos a la piscina o al Jardín Botánico. El lunes viajamos a la capital de Asturias, Oviedo, donde participamos de una visita guiada a la ciudad y vimos algunos monumentos históricos. Después tuvimos la posibilidad de visitar el Parlamento Asturiano y de plantear preguntas a su Presidente. El martes, comenzó tanto para nosotros alemanes como para nuestros corresponsales con una visita al Pueblo de Asturias, un museo etnográfico que muestra la vida en el pasado de las zonas rurales de Asturias. A continuación, fuimos recibidos en el Ayuntamiento de Gijón por 3 concejales del mismo.
También al día siguiente nos acompañaron nuestros corresponsales, esta vez durante una excursión de día completo a la Cueva del Pindal y a ver los Bufones de Pria, un espectáculo de la naturaleza en el que se puede observar cuando hay mar gruesa cómo el agua del mar sale disparada a través de agujeros en las rocas hasta una altura de 50m.
Durante nuestra última mañana visitamos la Universidad Laboral, Universidad de Gijón y el Centro de Arte, donde nos dedicamos a trabajar la técnica del Stop-Motion, aplicándola para la grabación de una breve película.
Con mucha pena tuvimos que despedirnos el viernes por la mañana de nuestros corresponsales y de sus familias.
En total ha sido para nosotros una estancia llena de experiencias y con toda seguridad inolvidable, en la que pudimos constatar que, a pesar de nuestra preocupación inicial, no es difícil utilizar nuestros conocimientos de la lengua extranjera para hacernos entender en el día a día. Queremos dar las gracias a la Sra. Ruiz y al Sr. Rosenkranz por la organización, por habernos acompañado y por haber hecho posible que este intercambio se haya llevado una vez más a cabo y esperamos que aquellos alumnos que se interesen por esta experiencia también en el futuro, tengan también la posibilidad de mejorar sus conocimientos del idioma en España y de disfrutar de una maravillosa estancia en el país.

Patricia Birchall, 9d