Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kolleginnen und Kollegen,

willkommen am Heinrich-Heine-Gymnasium. Ganz im Sinne unseres Namensgebers verstehen wir uns als eine Gemeinschaft der Interessierten, die gemeinsam neugierig ist und nicht aufhört miteinander und voneinander zu lernen, und sich kritisch mit unserer Lebenswelt auseinandersetzt.

Am Freitag, 7. Februar um 15 Uhr öffnet das HHG seine Türen für zukünftige Schülerinnen und Schüler und deren Eltern. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an diesem „Schnuppernachmittag“ ein Bild von den vielfältigen Profilen und Aktivitäten unserer Schule zu machen. Die Veranstaltung startet um 15 Uhr mit einem Auftakt im KuBinO, bei dem es neben der Begrüßung durch den Schulleiter erste Informationen und ein buntes Rahmenprogramm gibt, das unsere Klassen 5 für ihre „Nachfolger“ vorbereitet haben. Im Anschluss haben Eltern und Kinder in getrennten Führungen ausgiebig Gelegenheit, das Schulleben und die Profile des HHG kennenzulernen: Neben den Naturwissenschaften, einschließlich dem neuen Fach IMP (Informatik-Mathematik-Physik), stellen sich unter anderem die verschiedenen Sprachen, das Kunstprofil und die Musik mit spannenden Ausstellungen und Aktionen vor. Außerdem ist für ein sportliches Extraprogramm gesorgt. Selbstverständlich besteht im Foyer Gelegenheit für ausgiebige Gespräche mit Fachpersonal und Eltern bei Kaffee und Kuchen von „Chez Henri“, dem Café des Vereins der Freunde. Ab 17.30 Uhr beginnt für die Kinder die große Schulhausrallye der SMV, während die Eltern in der Aula in einer Fragerunde Auskünfte über das HHG von Schülern, Eltern, der Sozialarbeit, Lehrern und dem Verein der Freunde erhalten. Wir freuen uns sehr auf Ihren / Euren Besuch!

Liebe Noch-Viertklässler,
liebe Eltern,

bald steht die Wahl der weiterführenden Schule an. Für eine erste Orientierung am HHG haben wir hier einige Informationen für Einsteiger zusammengestellt.

Wir freuen uns auf Ihren / euren Besuch an unserem Info-Nachmittag am Freitag, 07.02. von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, an dem wir alles Wissenswerte über unsere Schule vorstellen und an dem es jede Menge Aktivitäten zum Mitmachen gibt, die einen Einblick in die unsere spannende Arbeit am HHG geben. Unsere Anmeldetermine sind der Mittwoch, 11. und Donnerstag, 12. März jeweils von 8:00 - 12:00 Uhr und von 14:00 - 16:00 Uhr.

Du engagierst dich für andere, bist ein super Teamplayer oder der erste in deiner Familie, der studieren will? Das alles kann kleine Dellen im Zeugnis ausgleichen und dir eine finanzielle und ideelle Förderung deines Studiums bringen. Wie man zu diesem Fördertopf hinkommt? Das verraten dir die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Evangelische Studienwerk Villigst und die Stiftung der deutschen Wirtschaft am 20. Januar 2020 um 14 Uhr in der Aula des HHG. Alle interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Der Ausflug am Freitag, den 13. Dezember, begann für alle um 7:40 Uhr. Nachdem sich alle rund 40 Schüler sowie die 4 Lehrer versammelt hatten, ging es mit dem Bus nach Heidelberg. Die Fahrtdauer von ca. 2,5 Stunden vertrieben sich viele mit Spielen wie zum Beispiel Werwolf. Die letzten Minuten der Fahrt waren für uns alle die spannendsten, da es zum Haus der Astronomie einen Berg mit engen, verschneiten Straßen hinauf ging. Dort angekommen, gab es zunächst eine kleine Führung. Dann konnten wir in Kleingruppen interessante Dinge über Sterne, Sternbilder und Sonnensysteme herausfinden. Wir hatten leider nur einige Minuten Zeit, aber wir haben uns trotzdem das eingebaute Planetarium angesehen. Das hat uns alle sehr beeindruckt. Als nächstes ging es zur alten Landessternwarte, in der wir das sehr große und schwere Bruce-Teleskop, benannt nach der Spenderin, kennenlernten. Danach war eigentlich ein Besuch des Heidelberger Weihnachtsmarkts geplant, allerdings reichte die Zeit dafür leider nicht mehr. Deshalb ging es direkt ins „LaLaLab“, einer interaktiven Ausstellung zur „Mathematik der Musik“. Es war sehr faszinierend zu sehen, dass selbst hinter einer einfachen Tonleiter Mathematik steckt. Am Ende gab es sogar ein Musikvideo, dass durch Physik und Mathe „zum Leben erweckt wurde“: Es gab zum Beispiel eine Aufnahme von Sandkörnern, die sich auf einer Platte befanden, welche mit einer bestimmen Frequenz vibrierte. Daraus entstanden dann coole Figuren. Gegen 17:00 Uhr ging es dann langsam wieder zurück. Bis auf kleinere Staus war auch diese Fahrt sehr angenehm.
Insgesamt hat uns dieser Ausflug allen sehr gefallen, da er zu allen Teilgebieten von IMP interessante Inhalte zu bieten hatte.

Das Weihnachtskonzert fand dieses Jahr am 12. Dezember statt. Über 160 Fünftklässler führten in der Dreifaltigkeitskirche in Nellingen ein beeindruckendes Konzert auf. Dabei zeigten die jungen Musiker ihr musikalisches Können, das sie im Rahmen der praktischen Musikstunde, die das HHG für alle Schüler der 5. Klasse anbietet, seit September erworben haben. Den Anfang machte die Bläserklasse, deren Teilnehmer schon nach wenigen Monaten Unterricht unter Leitung von Gregor Prinz ein kleines Repertoire an weihnachtlichen Melodien erstaunlich sicher und ansprechend vortragen konnten. Mit großem Beifall belohnt wurden danach die Darbietungen der Percussion-Klasse, geleitet von Sebastian Kiefer. Die Chor-Klassen von Frau Brenner, Frau Reinert und Herrn Wiest trugen anschließend Weihnachtslieder aus verschiedenen Teilen der Welt vor, aber auch traditionelles deutsches Liedgut wie „Oh du fröhliche“, „Kling, Glöckchen“ und „Leise rieselt der Schnee“. Schließlich zeigte auch das Orchester unter Leitung von Frau Kastl, dass Kinder im Alter von zehn Jahren schon nach kurzer Zeit erfolgreich zusammen musizieren können. Dieses Konzert war eine sehr schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Wie wird die Stuttgarter Zeitung hergestellt? Wie funktioniert so ein Presse- und Druckereibetrieb in der heutigen Zeit? Wer arbeitet da überhaupt noch, wo ja alle Arbeitsabläufe zunehmend automatisiert werden? Am 19. November hat sich die Klasse 9d in Begleitung der Klassenlehrerinnen Frau Brenner und mir mit der Straßenbahn aufgemacht, um nach Möhringen ins Pressehaus zu fahren, um diesen Fragen nachzugehen.
Zunächst haben zwei Mitarbeiter alle unsere Anliegen ernst genommen und kompetent beantwortet. Ein Film hat den ganzen Ablauf sehr gut erklärt, sodass hinterher jedem Schüler klar war, wie die Journalisten der einzelnen Ressorts gut zusammen kooperieren und wie unter zeitlichem Hochdruck die aktuellsten Informationen von überall her schnell verarbeitet und in der Nacht gedruckt werden müssen. Bis zuletzt wird noch verändert, um so aktuell wie möglich zu sein und trotzdem so fundiert und so genau wie möglich. Danach gab es in zwei Gruppen einen Rundgang durch die Produktion: Die Druckhalle mit den riesigen Papierrollen, die in einem Hochregallager auf die Verarbeitung warten, haben wir bestaunt, ebenso den rasend schnellen Druckvorgang. Fast kein Mensch arbeitet mehr in so einer Halle außer dem Drucker, der die Druckergebnisse stichprobenartig prüft und über einen Monitor eventuell Veränderungen vornimmt. Sonst gibt es nur noch einen Kontrolleur, der die Klammern, an denen die Zeitungen hängen, überprüft. Das war’s. Alles ist voll automatisiert und ist überwiegend Nachtarbeit.
Doch die Druckerei wird auch an externe Firmen tagsüber vermietet, um die Maschinen besser auszulasten: So bekamen wir dennoch einen Druckvorgang live zu sehen.

Kurz vor den Herbstferien wurden die neuen Schülersprecher 2019/2020 gewählt. Alle Schülerinnen und Schüler versammelten sich am 11.Oktober in der OHG Sporthalle, um die vier Kandidatinnen und den einzigen männlichen Kandidaten und deren Ziele und Wünsche besser kennenzulernen.
Von diesen fünf Kandidaten wählte die Schülerschaft diese drei aus: David Eisemann (K1), Suwei Wang (K1) und Lisa Gorbatchev (Kl.10).
Die drei möchten das kommende Schuljahr so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler mehr Spaß auch innerhalb des Schulhauses haben. Auf dem Plan stehen Aktionen, wie die AIDS -oder Weihnachtsaktion, Partys, Feste und natürlich die Projekttage. Für eine bessere Hygiene im Schulhaus soll auch gesorgt werden.

Nachdem Patrick Visan den 1. Platz beim landesweiten Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Spanisch belegt hat, wurde er zum Finale nach Papenburg eingeladen, bei dem sich aus allen Bundesländern Teilnehmer in gleich mehreren Sprachen messen. Dort musste er nicht nur eine komplett neue Fremdsprache – Persisch – binnen weniger Stunden erlernen, sondern in dieser auch kommunizieren und diskutieren, zusätzlich zu den gängigen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch, die er an der Schule lernt. Einen Preis gewann Patrick dieses Mal leider nicht, dennoch ging er nicht leer aus, denn Patrick konnte viele neue sprachliche Eindrücke und Erlebnisse sammeln, die ihm in der Zukunft bestimmt helfen werden, sich global zurechtzufinden.

„Eigentlich haben alle Mädchen und Jungen klasse vorgelesen und deshalb fällt es mir schwer, mich auf drei SiegerInnen festzulegen.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten kommentierten die Jurymitglieder des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen, der am 11. Dezember stattfand, ihre Schwierigkeiten nur drei der zehn KandidatInnen mit Preisen auszustatten. Zehn Kinder, die vorher als Klassensieger der einzelnen Klassen ermittelt worden waren, präsentierten ihr Können vor ihren MitschülerInnen und der siebenköpfigen Jury bestehend aus den DeutschlehrerInnen der Sechser, dem Schulleiter Dr. Müller und der Vorjahressiegerin Xenia Würschum. Die meisten Kinder brachten Ausschnitte aus Fantasy- und Kriminalromanen zu Gehör, so dass für Spannung gesorgt war. Nach der ersten Runde, in der die acht Mädchen und zwei Jungen ihre geübten Texte mit viel Begeisterung und Können vorgetragen hatten, konnte die Jury bei der durchweg hervorragenden Qualität der Vorträge keine Entscheidung treffen. Erst nach der zweiten Leserunde, in der die Kinder ungeübte Texte vorlesen mussten, konnten die Schulsiegerin und die Silber- und Bronzegewinner ausgemacht werden. Auf Platz drei landete Janina Engels aus der 6e hinter Pascal Schneider aus der 6d. Schulsiegerin wurde nach zwei überzeugend vorgetragenen Lesetexten Sophie Peter aus der 6c. Sophie wird unsere Schule beim Regionalwettbewerb vertreten und wir wünschen ihr ganz viel Erfolg. Alle „Sieger“ durften sich über einen Buchgutschein freuen.

Anhand vieler Anekdoten und realer Begebenheiten gab der Autor Alois Prinz in seiner Lesung am 9. Dezember in der Stadtbücherei Einblick in das Leben und Schaffen von Herman Hesse. Im Rahmen seiner Recherchen für seine Biografie „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die Lebensgeschichte des Hermann Hesse“ hatte er nicht nur dessen über 40.000 Briefe gelesen – Hesse war, wie Prinz betonte, „Weltmeister im Briefeschreiben“ - sondern er hatte er auch noch lebende Verwandte und Zeitgenossen von Hesse getroffen. Entsprechend anschaulich und lebensnah entwarf er ein Bild von Hesse, das viele der anwesenden Deutschleistungskursschüler überraschte. „Ich hätte nicht gedacht, dass Hesse ein so wildes Kind und auch später ein so schwieriger Mann war“, meinte eine Schülerin anschließend. Vor allem Hesses Kampf um Anerkennung durch seine Eltern und die verzweifelten Briefe an den Vater, machten betroffen. Hesse beeindruckte viele aber auch durch seine Kompromisslosigkeit und Konsequenz, mit der er sein Leben lebte. Diese Eigenschaften waren es wohl auch, die Hesse zur Kultfigur in den 60er Jahren machten. „Kein deutscher Autor wurde in so viele Sprachen übersetzt“, betonte Prinz. Für viele sei er regelrecht ein Guru gewesen, die seiner Auffassung „Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind“ folgten.

Auch dieses Jahr war der Verein der Freunde des HHG mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt im Klosterhof vertreten. Fleißige Mütter haben 231 Marmeladen und 24 kg Gutsle gespendet. Am Fr, 6.12. wurden die Gutsle in 120 Tütchen zu 200 g verpackt und die Marmeladengläser mit Etiketten versehen. Der Verkauf am Sa, 7.12. war ein voller Erfolg: alle Gutsle und rund 200 Gläser Marmelade konnten verkauft werden. Dadurch konnte ein neuer Rekord-Erlös erzielt werden, der komplett dem HHG zu Gute kommt. Der Vorstand bedankt sich bei allen Spender/innen und Helfer/innen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.