Wo die wilde 6b Burg Wildenstein erobert hat

Wir trafen uns am 17.09.2018 8.15 Uhr vor dem KuBinO. Dort verstaute der Busfahrer unsere Koffer in den Gepäckräumen und uns auf den Sitzen im Inneren. Im Fossilienmuseum in Dotternhausen legten wir einen Zwischenstopp ein, um neben dem wissenswerten Besuch des Museums unsere eigenen Fossilien zu suchen und zu klopfen.
Danach fuhren wir weiter in Richtung Burg Wildenstein. Als wir ankamen, erfuhren wir, dass wir, die 6b, die Vorburg links erobert hatten!
Am nächsten Morgen ging es in den Wald. Während eine der beiden Gruppen an einer Murmelbahn arbeitete, konnte die zweite Gruppe auf der „Himmelsleiter“ klettern. Murmeln hört sich langweilig an? Ist es aber nicht! Neben den normalen Murmalbahnschienen sollten auch Stöcke, Äste und Baumrinde genutzt werden, um die Laufzeit der Murmel zu verlängern. Nach zweieinhalbstündiger lustiger Tüftel- bzw. Kletterei haben die Gruppen getauscht.
Und dann der Abend! Eine Nachtwanderung durch den Wald. Es war eine sternenklare Nacht und einige hatten Angst. Als die Lehrer endlich die Fackeln anzündeten, verflog immerhin ein bisschen Angst. Auf dem Weg gab es einmal einen 100m langen Abschnitt, den wir allein schaffen sollten. Nur zwei Teelichter am Anfang und am Ende leuchteten auf dem Weg. Das war Herzklopfen! Am Ende kamen wir alle unversehrt wieder in der Jugendherberge an.
Am Mittwoch ging es los zur Orientierungswanderung. Sechs Gruppen hatten eine Karte, allerdings besaß nur eine Gruppe den wertvollen Kompass. Die Gruppe, die jeweils den Kompass hatte, musste die anderen Gruppen führen. Nach zwölf langen Kilometern waren wir froh, dass wir wieder in der Burg waren. Abends gab es noch ein tolles Lagerfeuer. Wir grillten Würstchen und nutzten alles, was unsere Spielkiste hergab. Der Abend war dann viel zu schnell vorbei, denn um 22 Uhr mussten wir im Zimmer sein.
Kanufahren auf der Donau stand für Donnerstag auf dem Programm. Am Fluss haben wir die wichtigsten Sachen für die Kanufahrt in ein wasserfestes Fass geschlossen. Nachdem wir alle mit einer Schwimmweste ausgestattet waren, ging es in Vierer-Teams zu den Booten. Als wir uns ein paar Runden eingefahren hatten, ging die Tour los. Am Anfang gab es ein paar schwierige Stellen, doch dann wurde es einfacher – Übung macht den Meister!
Nach einer Pause und einer Stärkung hatten wir die Gelegenheit Strömungsschwimmen zu machen. Wer wollte, konnte noch ein bisschen Kanu fahren und ein paar Runden drehen. Es war ein sehr schöner Tag, wir hatten alle sehr viel Spaß!

(Sarah Fuchs, Charlotte Kierspel, Lisa Metzger, Solange Weber, 6b)