Von Königen und Zahnbürstenmörder – Eindrücke von der Klassenfahrt der 6b

Endlich ging es los. Als wir am Montagmorgen in die Busse stiegen, war (fast) keiner müde. Alle freuten sich sehr auf die bevorstehende Woche auf Burg Wildenstein in Leibertingen.
Den ersten Höhepunkt gab es gleich auf der Hinfahrt. Wir machten einen Zwischenstopp an der Burg Hohenzollern, wanderten hinauf und genossen die fantastische Aussicht bei schönem Wetter. Danach durften wir an einer Führung teilnehmen und die Burg von innen anschauen. In manchen Räumen war die Decke vergoldet und in der Schatzkammer lag eine preußische Königskrone, verziert mit vielen Diamanten, Brillanten und Perlen. Die nette Frau, die uns durch das Museum führte, hatte viele spannende Sachen zu erzählen. Zum Beispiel, wie einmal eine dort ausgestellte Schnupftabakdose dem preußischen König Friedrich II. in einer Schlacht das Leben rettete, weil eine feindliche Kugel an ihr abgeprallt war.
Gegen Nachmittag kamen wir endlich auf Burg Wildenstein an. Die Zimmer waren schnell verteilt und eigentlich waren alle zufrieden. Wir erlebten eine tolle Woche mit einem Zahnbürstenmörder, Waldausflügen, Zirkusübungen, unaufgeräumten Zimmern, … und mit richtig netten Klassenlehrern!
Am Donnerstagabend gab es einen bunten Abend. Jedes Zimmer sollte etwas Lustiges vorführen. Die meisten von uns waren superlustig verkleidet und wir waren alle sehr aufgeregt. Der bunte Abend war nämlich auch ein kleiner Wettbewerb. Am Ende gewann „Germany´s next Toptrottel“ und wir hatten alle Bauchweh vom Lachen. Weil es der letzte Abend war, durften wir extralange aufbleiben. Am nächsten Morgen mussten wir dann von der Burg Wildenstein Abschied nehmen und fuhren mit den Bussen zurück zur Schule. Diesmal waren alle sehr müde.

(Luise Kierspel, 6b)