Studienfahrt Barcelona 2018 – eine Reise mit Hindernissen

Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung am Montagabend in Barcelona landeten, liefen wir zunächst einmal gegen eine unsichtbare Wand und mussten feststellen, dass es in Barcelona auch spät abends noch sehr warm ist. Wir machten uns sofort auf den Weg in das Hotel und bezogen die Zimmer, sodass noch Zeit blieb, um die Umgebung anzuschauen. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Programm los: die Ramblas hinunter bis zum Hafen und anschließend den Berg Montjuic hoch. Der Berg verlangte uns einiges ab, trotz vorheriger Stärkung in der Markthalle oder den vielen Essensmöglichkeiten entlang der Ramblas. Dafür wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht auf Barcelona belohnt und hatten so eine erste Orientierung, wo sich die Sehenswürdigkeiten und die einzelnen Stadtviertel befanden und wie groß Barcelona ist. Zur Entspannung gab es danach eine Bootsfahrt im Hafen und abgerundet wurde der Tag mit dem Halbfinale der WM, welches wir in einer Strandbar gemeinsam anschauten. In den folgenden Tagen besuchten wir die weiteren Sehenswürdigkeiten: den Park Güell, die Sagrada Familia, die Casa Milà, die Wasserspiele mit passender Musik am Font Màgica, die unterschiedlichen Viertel von Barcelona, die Kirche Santa María del Mar, das Museu Picasso, den Palau de la Música, und vieles mehr. Trotz der einzelnen Programmpunkte blieb auch noch genügend Zeit zum Shoppen, sei es für Mitbringsel oder Kleidung. Einige nutzen auch ihre Freizeit, um das Camp Nou noch anzuschauen. So vergingen sechs Tage Studienfahrt in Barcelona wie im Flug und ehe man es versah, saß man schon wieder im Flieger auf dem Heimweg nach Ostfildern, der durch einen langen Aufenthalt auf dem Flughafen Düsseldorf unterbrochen wurde, nachdem wir eine Woche vor Abflug erfahren hatten, dass der gebuchte Direktflug nach Stuttgart gestrichen worden war.

(Julia Keifer und Kai Siemers)