Am Dienstag, den 6. Februar besuchte die VDE-Schulinitiative in den ersten beiden Schulstunden unseren Physikunterricht. Dieses Projekt des Verbandes für Elektrotechnik wurde von einer Gruppe von Elektrotechnikstudentinnen und -studenten ins Leben gerufen, die damit Jugendliche für MINT Fächer begeistern wollen und ihnen die Angst vor diesem Studium nehmen wollen.
Zuerst hielten die Vertreter der VDE-Schulinitiative einen kleinen Vortrag zum Thema „Energieverbrauch im Alltag“ und „Vorurteile gegen Elektrotechniker“. Dann erklärten sie den Schülerinnen und Schülern, wie man lötet. Man sollte jeweils zu zweit einen sogenannten „Blinki“ löten. Dazu bekam man eine Anleitung und die verschiedenen Bauteile, sowie Lötkolben und Lötdraht. Am Ende, als man alles zusammengelötet hatte, bekam man auch eine Batterie. Und wenn man alles gut verlötet hatte und der „Blinki“ nach dem Einschalten anfing zu blinken, hatte man alles richtig gemacht. Alles in allem war es eine aufschlussreiche und spannende Physikstunde.

Am 11. und 12. Februar führte Herr Ulrich vom Unternehmen Pilz wieder das Bewerbertraining für alle Klassen 9 des HHG durch. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Beispielen aus der täglichen Praxis nicht nur, wie man einen Lebenslauf gestaltet und ein Anschreiben formuliert, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet und wie man sich dort verhalten sollte, sondern auch, dass Papier mittlerweile out ist und alles digital abläuft. Angefangen beim Button auf der Homepage beim Unternehmen, bei dem man sich um ein Praktikum oder einen Job bewirbt, bis zum Hochladen der notwendigen Dateien, alles wird online durchgeführt. Bei zwei Klassen war am Ende noch genügend Zeit, so dass ein Vorstellungsgespräch simuliert werden konnte, bei denen sich die zwei Bewerber gut geschlagen haben. Nun können sich alle Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet für ihr Bogy-Praktikum bewerben. Vielen herzlichen Dank an Herrn Ulrich vom Unternehmen Pilz, der sich zwei Tage Zeit genommen hat, um dies unseren Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen.

Im Eltern-Lehrer-Schüler-Chor sind noch Plätze frei und der Chor hat erst vor kurzer Zeit wieder mit den Proben begonnen, sodass es immer noch gut möglich ist, in das derzeitige „Hölder-Musicalprojekt“ einzusteigen. Werbung ist uns und mir sehr wichtig, da das Musical „Hölder“ einer der zentralen Kulturevents des diesjährigen Hölderlin-Jubiläumsjahres der Stadt Denkendorf ist – und wir sind dabei: 2020 wird der 250. Geburtstag Friedrich Hölderlins, des süddeutschen Dichters und Mitbegründers des deutschen Idealismus, gefeiert. Das Musical lässt nicht nur den Dichter Hölderlin, sondern besonders seine philosophische Gedankenwelt auferstehen, um ihm so während des Jubiläums zu gedenken. Für dieses Projekt kooperieren wir mit dem Gesangsverein Denkendorf.
Sie können nur gewinnen: Je größer der Chor aufgestellt ist, desto einfacher ist das Erlernen der Songs und desto mehr Stimmung kann ein solcher Chor auf der Bühne entfachen. Der Chor probt im Wechsel dienstags und mittwochs um 19 Uhr in A97.
Die nächste Chorprobe findet statt am Mittwoch, 19.2.2020. Nach den Ferien geht es am Dienstag weiter.
Viele Grüße, Ihre Dagmar Brenner

Gleich vier Preise hat Simon Dörfner (Klasse 5f) beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar, der von 13. bis 14. Februar in Sindelfingen stattfand, errungen. Simon hat dort sein Projekt IMUKS einer kritischen Jury, bestehend aus Fachkräften aus Forschung und Unternehmen sowie Schulen, vorgestellt. Für seine Entwicklung eines intelligenten Mess- und Kommunikationssystems erhielt der gerademal 11 Jahre alte Schüler trotz großer Konkurrenz den zweiten Preis, der vom Verein der Ingenieure vergeben wird. Außerdem erhielt er drei Sonderpreise, darunter einen Praktikumspreis vom Automatisationsunternehmen Pilz aus Ostfildern. Dort darf Simon nun ein einwöchiges Kinder-Praktikum absolvieren. Überzeugt hat Simon mit seinem originellen Mess- und Kommunikationssystem, kurz IMUKS, das zum Beispiel die Kommunikation zwischen Küche und Kinderzimmer erleichtert. IMUKS besteht aus einem Wlan-fähigen Mikro-Kontroller ESP8622, einem Feuchtigkeitssensor und einem Lautsprecher, über den Aufforderungen wie zum Beispiel „Essen ist fertig“ gesendet werden können. Außerdem ist vor dem Kinderzimmer ein Temperatur- und Feuchtigkeitssensor angebracht, über den Wetterdaten erhoben und ausgelesen und auf der Webseite, die auf dem ESP gespeichert ist, sichtbar gemacht werden. Die Kommunikation erfolgt über diese auch von Simon selbst programmierte Webseite.
Simon erklärt: „Der Vorteil von IMUKS ist, dass ich am Morgen die Kleidung passend zum Wetter aussuchen kann und Informationen ohne lautes Schreien ins Kinderzimmer gesendet werden können. Meine Eltern müssen so nicht immer in mein Zimmer laufen, wenn sie mir was mitteilen wollen.“ IMUKS ist also ideal für Familien mit mehrstöckigem Wohnraum. Auf die Idee kam Simon, nachdem er vor etwas mehr als einem Jahr zu Weihnachten einen ersten Mikrokontroller geschenkt bekommen hat. Außerdem hat er riesigen Spaß an Technik und am Programmieren. Er lötet auch viel, arbeitet sich in unterschiedliche Programmiersprachen (C++, Python, Java …) ein und freut sich, wenn dann etwas Tolles und Nützliches entsteht. Mit dem Geld, das er gewonnen hat, möchte er seinen IMUKS verbessern. Schon heute hat er seinen ESP8266 durch einen ESP32 ersetzt, der noch zusätzlich Bluetooth besitz. Außerdem möchte er einen besseren Sensor einsetzen, der auch den Luftdruck messen kann. Mit der optimierten Version will er dann nächstes Jahr wieder am Wettbewerb teilnehmen.

Fünf Schülerinnen und Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ein Samstag, an dem sie alle zusammen in der Schule nachsitzen müssen – welche Wendung ein solches Zusammentreffen nehmen kann, zeigte der diesjährige Literatur- und Theaterkurs der K2 von Frau Michel am 5. Februar im Theater an der Halle in ihrem in Anlehnung an den Film „The Breakfast Club“ selbst erstellten Theaterstück „Der Samstags-Club“.
Hinter den mühsam aufrechterhaltenen Masken des beliebten Sportlers Arthur, der Make-Up besessenen Sydney, dem unscheinbaren Jakob, der Drogen verkaufenden Veronica und der schüchternen Einser-Schülerin Paula verbergen sich nämlich mehr Geheimnisse und Gemeinsamkeiten, als die Mitschüler es je voneinander gedacht hätten. Und statt sich mit dem Schreiben eines Aufsatzes zu beschäftigen, beginnen die Fünf stattdessen, sich gegenseitig voneinander zu erzählen. Sie erfahren so von Eltern, die von den sportlichen oder schulischen Erfolgen ihrer Kinder derart besessen sind und diese so unter Druck setzen, dass diese an Suizid denken oder sich nur noch mit Drogen zu helfen wissen. Eine andere berichtet von einem Vater, der seine Tochter schlägt, bis diese von zu Hause wegläuft und dann Drogen verkauft, um ihr Leben zu finanzieren, wieder eine andere von einer Mutter, die Alkoholikerin ist. Eine weitere leidet unter einer Mutter, die sich nur um ihr eigenes und das Aussehen ihrer Tochter kümmert.
„Wir sind mehr als nur Fassaden und Schubladen“, so lautet die Botschaft, die die neuen Freunde schließlich in einem gemeinsamen Text an ihre Lehrerin richten und als „Samstags-Club“ unterzeichnen. Diese Botschaft ist es auch, die die Aufführung des Theaterkurses ausmacht, einem Stück, dessen ernsten Stoff die Schauspieler auf eine höchst einfallsreiche, erfrischende und humorvolle Weise darstellten. Unterstützt durch die Technik-AG, die für eine erfolgreiche Stimmung auf der Bühne sorgte, bewies der gesamte Kurs so sein Talent, eine völlig eigene Inszenierung auf die Bühne zu bringen und feierte damit nicht nur eine beeindruckende Abschlussaufführung, sondern auch eine überaus gelungene spielpraktische Klausur!

(Franziska Rudert, K1).

Am 22. Januar durften die Deutschleistungskurse der K1 und die Deutschkurse der K2 ein Stück des Klassenzimmertheaters ,,Theater mobile Spiele” aus Karlsruhe im Rahmen einer geschlossenen Schulvorstellung in der Aula genießen. Es handelt sich hierbei um eine von dem Regisseur Thorsten Kreilos erstellte Inszenierung des Romans ,,Steppenwolf” von Hermann Hesse, der aktuell noch Sternchenlektüre für das Deutschabitur ist. Julian König hat als der einzige Schauspieler den Schülern eine erstaunliche Performance geboten und selbst jede im Roman vorkommende Person gespielt. Dies hat er in der Nachbesprechung mit der Interpretation begründet, dass alle Personen jeweils eine der Seelen des Protagonisten Harry Hallers darstellen sollen. Diese anderen Figuren wurden als Filme über einen Monitor oder als Projektionen so eingebaut, dass der Schauspieler scheinbar direkt mit ihnen interagieren konnte. Dies ging so weit, dass Gegenstände, die der Schauspieler gerade noch in der Hand hielt, plötzlich im Film auftauchten und umgekehrt. Auf diese Weise verflossen die Grenzen zwischen realem Bühnengeschehen und der medialen Welt, ganz so wie auch im Roman die Grenzen zwischen realem und rein gedanklichem oder traumhaftem Geschehen nicht immer klar gezogen werden. Mit diesen Projektionen und Einspielungen wurde das komplexe Geschehen auf ganz eigene Weise interpretiert und moderne Bezüge hergestellt. Julian König beeindruckte nicht nur durch die Textmenge, die er zu bewältigen hatte, und seine schauspielerische Leistung, sondern auch dadurch, wie er mit diesen verschiedenen Medien arbeitete und interagierte. Er vollbrachte eine wahrlich erstaunliche Leistung, die von den LehrernInnen und SchülerInnen großen Beifall bekam. 

Vom 12. bis 15. Januar war der K2 Geographieleistungskurs des Heinrich-Heine-Gymnasium und des Otto-Hahn-Gymnasiums in Bremerhaven.
Wir besichtigten am ersten Tag das Klimahaus, in dem verschiedene Klimazonen ausgestellt werden, die wir mit allen Sinnen wahrnehmen konnten. Am darauf folgenden Tag unternahmen wir eine Wattwanderung und eine Stadtführung, bei der wir viele interessante Dinge über Bremerhaven und sein Watt erfuhren. Am dritten Tag waren wir auf der Insel Helgoland, wo wir auf einem Rundgang vieles über diese Insel erfuhren. Am letzten Tag stand das Auswandererhaus auf dem Programm, wo man die Geschichte der Auswanderer nachvollziehen konnte.
Alles in allem kann man sagen, dass Bremerhaven ein wunderschöner Ort mit viel Geschichte und rauem Klima ist, der definitiv eine Reise wert ist.

Die zwei NWT-Gruppen der 8. Klasse des HHGs waren am Montag, dem 27.01 und Dienstag, dem 28.01.2020 in der Firma PILZ in Ostfildern, wo sie nicht nur über die möglichen Jobs aufgeklärt wurden, sondern auch Vieles und Interessantes lernten und das Motto des Unternehmens „THE SPIRTIT OF SAFETY“ mit tollen Einblicken ergründen konnten . Während die eine Gruppe aus interessierten Schülerinnen und Schülern eine Einführung über verschiedene Robotertypen erhielten und danach sogar einen relativ großen Roboter programmieren durften, wurde die andere Gruppe kurz durch die Firma geführt, um danach eine Einweisung in die Welt des Lötens zu bekommen, nach der sie sofort begeistert anfingen auf eine Platine verschiedene kleinere elektronischen Bauteilen zu löten.
Nicht nur die Platine, auf der später Batterie betriebene LEDs leuchteten, war am Schluss ein schönes Resultat der Arbeit, sondern auch das Programm des Roboters, der dann einwandfrei die geplante Aufgabe – drei Klötzchen von einem Brett zum anderen zu transportieren – ausführte.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Besuch bei der Firma PILZ, die nicht nur auf die Sicherheit bei der Arbeit mit Robotik, sondern auch auf das Wohl der Arbeiter fokussiert ist, sehr lehrreich, spannend und ein Ausblick auf die bestimmt tolle Arbeitswelt war.

Robo Gruppe „Mixed Mix“ lebt den HHG Teamworkgedanken

Am Samstag, 18. Januar, nahmen zum zweiten Mal in Folge zwei HHG Gruppen der Robotik AG am Regionalwettbewerb der FLL (First Lego League) in Berkheim auf dem Festogelände teil. Die „First Lego League“ ist ein Wettbewerb, bei welchem Teams weltweit mit ihren selbst gebauten Robotern und selbst erarbeiteten Forschungsprojekten antreten.
Alle Teams sollten am Wettkampftag der „First Lego League“ auf ihre Fähigkeiten in den Bereichen Teamwork, wissenschaftliche Recherche, Roboter-Design und Robot-Game getestet werden. Das diesjährige Motto des Wettkampfs war „CITY SHAPER - Gestaltet das Bauen der Zukunft“. Die Roboter hatten Aufgaben, wie Gebäude aufzubauen, überflüssige Stützpfeiler zu entfernen oder einen Stau zu beheben. Natürlich waren die Konstruktionen der Roboter-AG solchen Herausforderungen gewachsen. Doch als erstes wurden die Wissenschaftsprojekte der Teams „getestet“. Dazu musste jedes Team einzeln in einen Raum gehen, um dort ihren Vortrag über ein architektonisches Beispiel zu halten, für welches sie vor allem mit Blick auf die Zukunft eine bessere Lösung anzubieten hätten. Unser „Future Robots“-Team hatte sich den Kreisverkehr mit verkehrsberuhigterer Zone in Nellingen und das „Mixed Mix“-Team das „Kindergartenhaus Kunterbunt“, ebenfalls in Nellingen, ausgesucht. Nach den jeweiligen Präsentationen ging es zunächst zur Vorstellung unserer Roboter im Rahmen des Robot Design Wettbewerbes und anschließend zum Teamwork-Wettbewerb. Nach einer kurzen Mittagspause fand der vierte Wettbewerbsbereich, das Robot Game, statt.
Wegen der hohen Leistungsdichte aller teilnehmenden Teams benötigte die Jury deutlich länger, um alle Entscheidungen zu fällen. Unser „Mixed Mix“-Team vertrieb sich die Zeit mit kurzweiligen Gruppenaktivitäten und spielte einige Runden Werwolf. Als es dann endlich zu den Preisverleihungen kam, durften wir zusammen mit unserem „Mixed Mix“ Team jubeln: Sie haben den Pokal für das beste Teamwork gewonnen und somit im zweiten Jahr in Folge eine der begehrten Trophäen erkämpft.

Am 25. Januar beginnt in China das neue Jahr. Aus diesem Anlass haben sich die Chinesisch AGs mit den traditionellen Bräuchen rund um den Jahresanfang befasst. So durften sich die Kurse von Frau Li und Frau Wernz in Kalligrafie üben und haben gelernt, Glückszeichen und die eigenen Tierkreiszeichen auf glückbringende rote Karten zu malen. Außerdem haben alle Anfänger von ihrer Lehrerin Frau Wernz ein rotes Kuvert mit chinesischen Münzen erhalten, wie dies alle Kinder in China zu Neujahr bekommen. Das Kuvert steht für Schutz und die Münzen für Glück und Wohlstand. Der Fortgeschrittenenkurs II von Frau Zhang hat sich mit der Bedeutung der Tierkreiszeichen befasst und eine Plakatwand gestaltet. Hier können sich nun alle Mitschüler über das zu ihrem Geburtsjahr passende Tierkreiszeichen informieren.

Du engagierst dich für andere, bist ein super Teamplayer oder der erste in deiner Familie, der studieren will? Das alles kann kleine Dellen im Zeugnis ausgleichen und dir eine finanzielle und ideelle Förderung deines Studiums bringen. Wie man zu diesem Fördertopf hinkommt? Das verraten dir die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Friedrich-Ebert-Stiftung, das Evangelische Studienwerk Villigst und die Stiftung der deutschen Wirtschaft am 20. Januar 2020 um 14 Uhr in der Aula des HHG. Alle interessierten Eltern, Schülerinnen und Schüler sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Der Ausflug am Freitag, den 13. Dezember, begann für alle um 7:40 Uhr. Nachdem sich alle rund 40 Schüler sowie die 4 Lehrer versammelt hatten, ging es mit dem Bus nach Heidelberg. Die Fahrtdauer von ca. 2,5 Stunden vertrieben sich viele mit Spielen wie zum Beispiel Werwolf. Die letzten Minuten der Fahrt waren für uns alle die spannendsten, da es zum Haus der Astronomie einen Berg mit engen, verschneiten Straßen hinauf ging. Dort angekommen, gab es zunächst eine kleine Führung. Dann konnten wir in Kleingruppen interessante Dinge über Sterne, Sternbilder und Sonnensysteme herausfinden. Wir hatten leider nur einige Minuten Zeit, aber wir haben uns trotzdem das eingebaute Planetarium angesehen. Das hat uns alle sehr beeindruckt. Als nächstes ging es zur alten Landessternwarte, in der wir das sehr große und schwere Bruce-Teleskop, benannt nach der Spenderin, kennenlernten. Danach war eigentlich ein Besuch des Heidelberger Weihnachtsmarkts geplant, allerdings reichte die Zeit dafür leider nicht mehr. Deshalb ging es direkt ins „LaLaLab“, einer interaktiven Ausstellung zur „Mathematik der Musik“. Es war sehr faszinierend zu sehen, dass selbst hinter einer einfachen Tonleiter Mathematik steckt. Am Ende gab es sogar ein Musikvideo, dass durch Physik und Mathe „zum Leben erweckt wurde“: Es gab zum Beispiel eine Aufnahme von Sandkörnern, die sich auf einer Platte befanden, welche mit einer bestimmen Frequenz vibrierte. Daraus entstanden dann coole Figuren. Gegen 17:00 Uhr ging es dann langsam wieder zurück. Bis auf kleinere Staus war auch diese Fahrt sehr angenehm.
Insgesamt hat uns dieser Ausflug allen sehr gefallen, da er zu allen Teilgebieten von IMP interessante Inhalte zu bieten hatte.

Das Weihnachtskonzert fand dieses Jahr am 12. Dezember statt. Über 160 Fünftklässler führten in der Dreifaltigkeitskirche in Nellingen ein beeindruckendes Konzert auf. Dabei zeigten die jungen Musiker ihr musikalisches Können, das sie im Rahmen der praktischen Musikstunde, die das HHG für alle Schüler der 5. Klasse anbietet, seit September erworben haben. Den Anfang machte die Bläserklasse, deren Teilnehmer schon nach wenigen Monaten Unterricht unter Leitung von Gregor Prinz ein kleines Repertoire an weihnachtlichen Melodien erstaunlich sicher und ansprechend vortragen konnten. Mit großem Beifall belohnt wurden danach die Darbietungen der Percussion-Klasse, geleitet von Sebastian Kiefer. Die Chor-Klassen von Frau Brenner, Frau Reinert und Herrn Wiest trugen anschließend Weihnachtslieder aus verschiedenen Teilen der Welt vor, aber auch traditionelles deutsches Liedgut wie „Oh du fröhliche“, „Kling, Glöckchen“ und „Leise rieselt der Schnee“. Schließlich zeigte auch das Orchester unter Leitung von Frau Kastl, dass Kinder im Alter von zehn Jahren schon nach kurzer Zeit erfolgreich zusammen musizieren können. Dieses Konzert war eine sehr schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Wie wird die Stuttgarter Zeitung hergestellt? Wie funktioniert so ein Presse- und Druckereibetrieb in der heutigen Zeit? Wer arbeitet da überhaupt noch, wo ja alle Arbeitsabläufe zunehmend automatisiert werden? Am 19. November hat sich die Klasse 9d in Begleitung der Klassenlehrerinnen Frau Brenner und mir mit der Straßenbahn aufgemacht, um nach Möhringen ins Pressehaus zu fahren, um diesen Fragen nachzugehen.
Zunächst haben zwei Mitarbeiter alle unsere Anliegen ernst genommen und kompetent beantwortet. Ein Film hat den ganzen Ablauf sehr gut erklärt, sodass hinterher jedem Schüler klar war, wie die Journalisten der einzelnen Ressorts gut zusammen kooperieren und wie unter zeitlichem Hochdruck die aktuellsten Informationen von überall her schnell verarbeitet und in der Nacht gedruckt werden müssen. Bis zuletzt wird noch verändert, um so aktuell wie möglich zu sein und trotzdem so fundiert und so genau wie möglich. Danach gab es in zwei Gruppen einen Rundgang durch die Produktion: Die Druckhalle mit den riesigen Papierrollen, die in einem Hochregallager auf die Verarbeitung warten, haben wir bestaunt, ebenso den rasend schnellen Druckvorgang. Fast kein Mensch arbeitet mehr in so einer Halle außer dem Drucker, der die Druckergebnisse stichprobenartig prüft und über einen Monitor eventuell Veränderungen vornimmt. Sonst gibt es nur noch einen Kontrolleur, der die Klammern, an denen die Zeitungen hängen, überprüft. Das war’s. Alles ist voll automatisiert und ist überwiegend Nachtarbeit.
Doch die Druckerei wird auch an externe Firmen tagsüber vermietet, um die Maschinen besser auszulasten: So bekamen wir dennoch einen Druckvorgang live zu sehen.

Kurz vor den Herbstferien wurden die neuen Schülersprecher 2019/2020 gewählt. Alle Schülerinnen und Schüler versammelten sich am 11.Oktober in der OHG Sporthalle, um die vier Kandidatinnen und den einzigen männlichen Kandidaten und deren Ziele und Wünsche besser kennenzulernen.
Von diesen fünf Kandidaten wählte die Schülerschaft diese drei aus: David Eisemann (K1), Suwei Wang (K1) und Lisa Gorbatchev (Kl.10).
Die drei möchten das kommende Schuljahr so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler mehr Spaß auch innerhalb des Schulhauses haben. Auf dem Plan stehen Aktionen, wie die AIDS -oder Weihnachtsaktion, Partys, Feste und natürlich die Projekttage. Für eine bessere Hygiene im Schulhaus soll auch gesorgt werden.

Nachdem Patrick Visan den 1. Platz beim landesweiten Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Spanisch belegt hat, wurde er zum Finale nach Papenburg eingeladen, bei dem sich aus allen Bundesländern Teilnehmer in gleich mehreren Sprachen messen. Dort musste er nicht nur eine komplett neue Fremdsprache – Persisch – binnen weniger Stunden erlernen, sondern in dieser auch kommunizieren und diskutieren, zusätzlich zu den gängigen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch, die er an der Schule lernt. Einen Preis gewann Patrick dieses Mal leider nicht, dennoch ging er nicht leer aus, denn Patrick konnte viele neue sprachliche Eindrücke und Erlebnisse sammeln, die ihm in der Zukunft bestimmt helfen werden, sich global zurechtzufinden.

„Eigentlich haben alle Mädchen und Jungen klasse vorgelesen und deshalb fällt es mir schwer, mich auf drei SiegerInnen festzulegen.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten kommentierten die Jurymitglieder des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen, der am 11. Dezember stattfand, ihre Schwierigkeiten nur drei der zehn KandidatInnen mit Preisen auszustatten. Zehn Kinder, die vorher als Klassensieger der einzelnen Klassen ermittelt worden waren, präsentierten ihr Können vor ihren MitschülerInnen und der siebenköpfigen Jury bestehend aus den DeutschlehrerInnen der Sechser, dem Schulleiter Dr. Müller und der Vorjahressiegerin Xenia Würschum. Die meisten Kinder brachten Ausschnitte aus Fantasy- und Kriminalromanen zu Gehör, so dass für Spannung gesorgt war. Nach der ersten Runde, in der die acht Mädchen und zwei Jungen ihre geübten Texte mit viel Begeisterung und Können vorgetragen hatten, konnte die Jury bei der durchweg hervorragenden Qualität der Vorträge keine Entscheidung treffen. Erst nach der zweiten Leserunde, in der die Kinder ungeübte Texte vorlesen mussten, konnten die Schulsiegerin und die Silber- und Bronzegewinner ausgemacht werden. Auf Platz drei landete Janina Engels aus der 6e hinter Pascal Schneider aus der 6d. Schulsiegerin wurde nach zwei überzeugend vorgetragenen Lesetexten Sophie Peter aus der 6c. Sophie wird unsere Schule beim Regionalwettbewerb vertreten und wir wünschen ihr ganz viel Erfolg. Alle „Sieger“ durften sich über einen Buchgutschein freuen.

Anhand vieler Anekdoten und realer Begebenheiten gab der Autor Alois Prinz in seiner Lesung am 9. Dezember in der Stadtbücherei Einblick in das Leben und Schaffen von Herman Hesse. Im Rahmen seiner Recherchen für seine Biografie „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die Lebensgeschichte des Hermann Hesse“ hatte er nicht nur dessen über 40.000 Briefe gelesen – Hesse war, wie Prinz betonte, „Weltmeister im Briefeschreiben“ - sondern er hatte er auch noch lebende Verwandte und Zeitgenossen von Hesse getroffen. Entsprechend anschaulich und lebensnah entwarf er ein Bild von Hesse, das viele der anwesenden Deutschleistungskursschüler überraschte. „Ich hätte nicht gedacht, dass Hesse ein so wildes Kind und auch später ein so schwieriger Mann war“, meinte eine Schülerin anschließend. Vor allem Hesses Kampf um Anerkennung durch seine Eltern und die verzweifelten Briefe an den Vater, machten betroffen. Hesse beeindruckte viele aber auch durch seine Kompromisslosigkeit und Konsequenz, mit der er sein Leben lebte. Diese Eigenschaften waren es wohl auch, die Hesse zur Kultfigur in den 60er Jahren machten. „Kein deutscher Autor wurde in so viele Sprachen übersetzt“, betonte Prinz. Für viele sei er regelrecht ein Guru gewesen, die seiner Auffassung „Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind“ folgten.