Wie wird die Stuttgarter Zeitung hergestellt? Wie funktioniert so ein Presse- und Druckereibetrieb in der heutigen Zeit? Wer arbeitet da überhaupt noch, wo ja alle Arbeitsabläufe zunehmend automatisiert werden? Am 19. November hat sich die Klasse 9d in Begleitung der Klassenlehrerinnen Frau Brenner und mir mit der Straßenbahn aufgemacht, um nach Möhringen ins Pressehaus zu fahren, um diesen Fragen nachzugehen.
Zunächst haben zwei Mitarbeiter alle unsere Anliegen ernst genommen und kompetent beantwortet. Ein Film hat den ganzen Ablauf sehr gut erklärt, sodass hinterher jedem Schüler klar war, wie die Journalisten der einzelnen Ressorts gut zusammen kooperieren und wie unter zeitlichem Hochdruck die aktuellsten Informationen von überall her schnell verarbeitet und in der Nacht gedruckt werden müssen. Bis zuletzt wird noch verändert, um so aktuell wie möglich zu sein und trotzdem so fundiert und so genau wie möglich. Danach gab es in zwei Gruppen einen Rundgang durch die Produktion: Die Druckhalle mit den riesigen Papierrollen, die in einem Hochregallager auf die Verarbeitung warten, haben wir bestaunt, ebenso den rasend schnellen Druckvorgang. Fast kein Mensch arbeitet mehr in so einer Halle außer dem Drucker, der die Druckergebnisse stichprobenartig prüft und über einen Monitor eventuell Veränderungen vornimmt. Sonst gibt es nur noch einen Kontrolleur, der die Klammern, an denen die Zeitungen hängen, überprüft. Das war’s. Alles ist voll automatisiert und ist überwiegend Nachtarbeit.
Doch die Druckerei wird auch an externe Firmen tagsüber vermietet, um die Maschinen besser auszulasten: So bekamen wir dennoch einen Druckvorgang live zu sehen.

Kurz vor den Herbstferien wurden die neuen Schülersprecher 2019/2020 gewählt. Alle Schülerinnen und Schüler versammelten sich am 11.Oktober in der OHG Sporthalle, um die vier Kandidatinnen und den einzigen männlichen Kandidaten und deren Ziele und Wünsche besser kennenzulernen.
Von diesen fünf Kandidaten wählte die Schülerschaft diese drei aus: David Eisemann (K1), Suwei Wang (K1) und Lisa Gorbatchev (Kl.10).
Die drei möchten das kommende Schuljahr so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler mehr Spaß auch innerhalb des Schulhauses haben. Auf dem Plan stehen Aktionen, wie die AIDS -oder Weihnachtsaktion, Partys, Feste und natürlich die Projekttage. Für eine bessere Hygiene im Schulhaus soll auch gesorgt werden.

Nachdem Patrick Visan den 1. Platz beim landesweiten Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Spanisch belegt hat, wurde er zum Finale nach Papenburg eingeladen, bei dem sich aus allen Bundesländern Teilnehmer in gleich mehreren Sprachen messen. Dort musste er nicht nur eine komplett neue Fremdsprache – Persisch – binnen weniger Stunden erlernen, sondern in dieser auch kommunizieren und diskutieren, zusätzlich zu den gängigen Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch, die er an der Schule lernt. Einen Preis gewann Patrick dieses Mal leider nicht, dennoch ging er nicht leer aus, denn Patrick konnte viele neue sprachliche Eindrücke und Erlebnisse sammeln, die ihm in der Zukunft bestimmt helfen werden, sich global zurechtzufinden.

„Eigentlich haben alle Mädchen und Jungen klasse vorgelesen und deshalb fällt es mir schwer, mich auf drei SiegerInnen festzulegen.“ Mit diesen oder ähnlichen Worten kommentierten die Jurymitglieder des diesjährigen Vorlesewettbewerbs der 6. Klassen, der am 11. Dezember stattfand, ihre Schwierigkeiten nur drei der zehn KandidatInnen mit Preisen auszustatten. Zehn Kinder, die vorher als Klassensieger der einzelnen Klassen ermittelt worden waren, präsentierten ihr Können vor ihren MitschülerInnen und der siebenköpfigen Jury bestehend aus den DeutschlehrerInnen der Sechser, dem Schulleiter Dr. Müller und der Vorjahressiegerin Xenia Würschum. Die meisten Kinder brachten Ausschnitte aus Fantasy- und Kriminalromanen zu Gehör, so dass für Spannung gesorgt war. Nach der ersten Runde, in der die acht Mädchen und zwei Jungen ihre geübten Texte mit viel Begeisterung und Können vorgetragen hatten, konnte die Jury bei der durchweg hervorragenden Qualität der Vorträge keine Entscheidung treffen. Erst nach der zweiten Leserunde, in der die Kinder ungeübte Texte vorlesen mussten, konnten die Schulsiegerin und die Silber- und Bronzegewinner ausgemacht werden. Auf Platz drei landete Janina Engels aus der 6e hinter Pascal Schneider aus der 6d. Schulsiegerin wurde nach zwei überzeugend vorgetragenen Lesetexten Sophie Peter aus der 6c. Sophie wird unsere Schule beim Regionalwettbewerb vertreten und wir wünschen ihr ganz viel Erfolg. Alle „Sieger“ durften sich über einen Buchgutschein freuen.

Anhand vieler Anekdoten und realer Begebenheiten gab der Autor Alois Prinz in seiner Lesung am 9. Dezember in der Stadtbücherei Einblick in das Leben und Schaffen von Herman Hesse. Im Rahmen seiner Recherchen für seine Biografie „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Die Lebensgeschichte des Hermann Hesse“ hatte er nicht nur dessen über 40.000 Briefe gelesen – Hesse war, wie Prinz betonte, „Weltmeister im Briefeschreiben“ - sondern er hatte er auch noch lebende Verwandte und Zeitgenossen von Hesse getroffen. Entsprechend anschaulich und lebensnah entwarf er ein Bild von Hesse, das viele der anwesenden Deutschleistungskursschüler überraschte. „Ich hätte nicht gedacht, dass Hesse ein so wildes Kind und auch später ein so schwieriger Mann war“, meinte eine Schülerin anschließend. Vor allem Hesses Kampf um Anerkennung durch seine Eltern und die verzweifelten Briefe an den Vater, machten betroffen. Hesse beeindruckte viele aber auch durch seine Kompromisslosigkeit und Konsequenz, mit der er sein Leben lebte. Diese Eigenschaften waren es wohl auch, die Hesse zur Kultfigur in den 60er Jahren machten. „Kein deutscher Autor wurde in so viele Sprachen übersetzt“, betonte Prinz. Für viele sei er regelrecht ein Guru gewesen, die seiner Auffassung „Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind“ folgten.

Auch dieses Jahr war der Verein der Freunde des HHG mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt im Klosterhof vertreten. Fleißige Mütter haben 231 Marmeladen und 24 kg Gutsle gespendet. Am Fr, 6.12. wurden die Gutsle in 120 Tütchen zu 200 g verpackt und die Marmeladengläser mit Etiketten versehen. Der Verkauf am Sa, 7.12. war ein voller Erfolg: alle Gutsle und rund 200 Gläser Marmelade konnten verkauft werden. Dadurch konnte ein neuer Rekord-Erlös erzielt werden, der komplett dem HHG zu Gute kommt. Der Vorstand bedankt sich bei allen Spender/innen und Helfer/innen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben.

Von 2. bis 10. Dezember waren wieder die französischen Austauschschüler aus den Ostfilderner Partnergemeinden zu Besuch und haben die vorweihnachtliche Stimmung auf den Weihnachtsmärkten und beim gemeinsamen Plätzchenbacken genossen. Aus Montluel und Dagneux waren 35 Schülerinnen und Schüler angereist. Für sie stand neben Weihnachtsmarkt in Stuttgart und Plätzchenbacken noch Sternebasteln auf dem Programm. Außerdem besichtigten sie die Burg Hohenzollern, durften Schlittschuhlaufen auf der Waldau und Autos bestaunen im Mercedes Benz Museum. Aus Meximieux waren insgesamt 39 Schülerinnen und Schüler am HHG zu Gast. Auch sie durften Plätzchen backen und das Mercedes Benz Museum besichtigen, außerdem machten sie ein Stadtspiel in Stuttgart und besuchten die Experimenta in Heilbronn. Und natürlich waren alle auch mit im Unterricht am HHG, um deutsches Schulleben kennenzulernen.

Die Musikfachschaft des HHG lädt Sie recht herzlich zu unserem diesjährigen Weihnachtskonzert ein am Donnerstag, den 12. Dezember 2017 um 19.00 Uhr in der katholischen Dreifaltigkeitskirche in Nellingen. Alle praktischen Musikklassen der Klassenstufe 5 wirken daran mit und werden Sie weihnachtlich einstimmen. Mit dabei sind auch die drei Standardchorklassen, die Percussionklasse, die Bläserklasse und das Orchester der praktischen Musikstunde.

Klasse 7c des HHG bei der Ausstellungseröffnung in der Städtischen Galerie Ostfildern Im Rahmen eines Projekts mit der Städtischen Galerie Ostfildern besuchten Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c des HHG am 17. November die Ausstellungseröffnung „stein – reich“ mit Werken des international anerkannten Minimal-Art und Konzeptkünstlers Sol LeWitt.
„Es ist uns ein großes Anliegen, junge Menschen in das Galerieleben einzubinden.“ so Holle Nann, die Leiterin der Galerie und Kunsterzieherin am HHG. Die Schülerinnen und Schüler bekamen im Rahmen des Unterrichts vorab Einblicke in das vielseitige Werk des US-Künstlers, bevor sie dann dessen Werk in der Ausstellung im Original betrachten konnten.

Im Rahmen eines vierteiligen Projekts konnten sich Schülerinnen und Schüler des HHG Kunst-Vorprofils, Klasse 5, zuerst als Künstler, später auch als Kunstvermittler in der aktuellen Ausstellung „Thomas Heger – Nachbilder“ ausprobieren. Bereits vor einigen Wochen war Thomas Heger selbst im HHG zu Gast und führte die Gruppe in die Technik der Acrylmalerei ein. Die Schülerinnen und Schüler konnten anschließend ihre Vorstellungen zu Figur und Raum auf Leinwand zaubern und waren bei der Vernissage der Ausstellung am 7. Juli Gäste der Städtischen Galerie.

Am 7. Dezember findet der traditionelle Nellinger Weihnachtsmarkt im Klosterhof statt, bei dem der Verein der Freunde für das HHG wieder von Eltern selbstgemachte Gutsle und Marmelade verkauft. Außerdem spielt die Band des HHG dort von 16.00-16.45 Uhr Pop-Songs und Weihnachtslieder. Mit von der Partie sind InstrumentalistInnen und SängerInnen der Klassen 6-9. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher!

Anstatt „Fridays for future“ veranstaltete das HHG am Mittwoch, 20. November, einen „Wednesday for future“. Alle Klassen 5 bis 10 durften an diesem Tag an der Multimediashow „Energievision 2050“ teilnehmen und wurden sachkundig mittels kurzer Filme und Vorträge in verschiedene klimarelevante Themen, wie nachhaltige Ernährung oder Mobilität sowie weltweite Folgen der Klimaveränderung und was man dagegen tun kann, eingeführt. Der Diplombiologe Stefan Simonis führte als Moderator die Schülerinne und Schüler durch das Programm und erklärte und diskutierte durchaus kontrovers mit ihnen über Fragen, wie umweltfreundlich sind Elektroautos, bringen sie wirklich die Lösung unserer Probleme u.a. Dabei kamen interessante Fakten auf den Tisch, wie zum Beispiel, dass beim Fliegen pro Person und Kilometer doppelt so viel CO2 ausgestoßen wird als beim Fahren mit einem PKW, aber dass dies vor allem deshalb besonders schädlich ist, weil das Treibhausgas CO2 in so großer Höhe direkt in die Atmosphäre gelangt. Oder dass ein Elektroauto 73% der eingesetzten Energie in Bewegung umsetzt, ein wasserstoffbetriebenes Fahrzeug jedoch nur 22% davon schafft und eine normaler Benziner sogar nur 13%.

Ledertaschen, Gürtel, hochwertige Uhren und Seidenschals, es gibt nichts, was die Pariser Luxusmarke Hermès nicht in ausgezeichneter Qualität verkauft.
Doch wie wird es hergestellt und ist es wirklich alles handgefertigt?
Die Antwort haben die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Französisch von Frau Neff herausgefunden. Wir waren begeistert, als wir die Ausstellung in der Staatsgalerie betraten. Es gab viele Stände, jeder individuell und einzigartig. An jedem Stand war ein französischer Hermès-Arbeiter aus Paris, der über seine Arbeit erzählte. Auch wenn die französische Sprache schön klang, gab es glücklicherweise Dolmetscher, die den Deutschen nochmal alles ausführlich erklärten.

In der Nacht vom 19. auf den 20. Oktober fuhren 45 erwartungsvolle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und vier betreuende Lehrkräften im voll besetzten Bus los nach Worthing bei Brighton, in den Süden Englands, auf eine Sprach- und Kulturreise. Nach der Ankunft am Sonntag gegen 15 Uhr durften die Schülerinnen und Schüler erst einmal das historische Küstenstädtchen bei einem Stadtspiel erkunden. Abends war dann der große Moment gekommen, wo die Schülerinnen und Schüler zum ersten Mal von ihren Gastfamilien abgeholt wurden. In Zweier- oder Dreiergruppen durften sie nun für eine knappe Woche bei einer echten englischen Familie wohnen. Trotz anfänglichen Befremdens über so einiges, was doch so ganz anders in England ist, z.B. sehr kleine Zimmer, viele haarende Haustiere, die auch spontan mal im Schlafzimmer erscheinen können, wenn man die Tür nicht gleich schließt und die oft sehr anderen Essgewohnheiten, konnte nichts die Freude und Begeisterung unserer Gruppe dämpfen.

Am Samstag traten 20 HHGler bei bestem Wetter zum Kirbelauf Nellingen an. Alle zeigten durchweg tolle Leistungen und behaupteten sich im Feld. Die beste Mannschaft war die 5a mit Lukas Blessing, Johannes Brettschneider und Ray Hoff, die es unter 108 Mannschaften auf Platz 14 schafften. Lukas Blessing erreichte mit respektablen 5:50  Platz 5 in seiner Altersklasse (U12).

Zum Auftakt des neuen Profilfachs IMP fand am 11. Oktober im Rahmen der Code Week zum ersten Mal die „Lange Nacht des Programmierens" am HHG statt. Dabei haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9, die das Profil IMP (Informatik Mathematik Physik) gewählt haben, mit den unterschiedlichsten Rätseln der Programmierwelt auseinandergesetzt. Die Veranstaltung begann mit einer kurzen Ansprache von Schulleiter Herr Dr. Müller, der alle herzlich begrüßte, insbesondere auch Frau Schulz vom Softwareunternehmen intension aus Kemnat, das die Veranstaltung als neuer Bildungspartner des HHG unterstützte. Sie gab den Anwesenden einen kurzen Einblick in die Arbeitswelt der Softwareentwicklung und lud die Schülerinnen und Schüler ein, auch gerne mal ein Schnupperpraktikum bei ihnen zu machen.

Am 8. November startet wieder ein neuer zweistündiger Anfängerkurs. Noch werden Anmeldungen entgegengenommen. Bitte per Email an Petra Enz-Meyer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Spielerisch werden die Anfänger an die chinesische Sprache und das Erlernen der Schriftzeichen herangeführt. Neben der Sprache erhalten die Schüler/innen auch Einblicke in die chinesische Kultur.
Unterrichtet werden die Schüler durch unsere chinesischen Lehrerinnen: Frau Li, Frau Niu oder Frau Zhang.

„Alles erste Klasse“ – so kommentierte Schulleiter Dr. Müller die Aufführung der Kriminalkomödie um Miss Marple und die zwielichtige Besatzung des Schiffes „Battledore“ durch die Mittel- und Oberstufen-AG am 8. und 9. Oktober im Theatersaal des Theaters an der Halle. Unter Leitung von Bettina Michel hat die AG den Krimiklassiker „Mörder Ahoi“ von Agatha Christie adaptiert und angereichert um etliche eigene Gags und Slapstickeinlagen inszeniert. Dabei zogen sie alle Register: Es wurde gesungen, musiziert, gerudert, mit Chemikalien experimentiert und vor allem mit unglaublich viel Spielfreude und Witz geschauspielert, dass es ein Vergnügen war. Manche hatten gleich mehrere Rollen und tauschten Kostüme und Sprachticks gekonnt im fliegenden Wechsel. Gezeigt wurde ein Verwirrspiel um die möglichen Mörder und deren unterschiedlichste Motive. Aber selbstverständlich fügte sich am Ende alles zusammen und Miss Marple hat es ihrem Widersacher, dem Inspektor, mal wieder gezeigt, wie man solche Fälle löst: Wer liest, ist klar im Vorteil! Als eifrige Krimileserin erkannte sie gleich, nach welcher Krimivorlage die Verbrecher agieren.