Recht früh ging es am 06.10.2020 für den Leistungskurs Biologie der K2 los in Richtung NeuroLab der Universität Tübingen. Das NeuroLab ist ein Schülerlabor, in dem wir einen Einblick in die Neurowissenschaften und die Arbeit eines Wissenschaftlers bekommen durften. Nach zwei Stunden Bus- und Bahnfahrt, waren wir endlich da. Dort wurden wir von Professor Ilg und seinem Team an Bufdis, FSJlern und Studenten in Empfang genommen. Insgesamt gab es sechs Gruppen, welche sich mit verschiedenen Bereichen unseres Nervensystems beschäftigten: Es gab Gruppen zum Thema psychophysisches Hören, motorisches Lernen, Aufmerksamkeit, Blickbewegungen sowie Versuche mit elektrischen Fischen und die Programmierung eines kleinen Roboters. In die Teams aufgeteilt erhielten wir alle nun eine spezielle Einweisung in unser Thema von einem Betreuer.
Unsere Gruppe beschäftigte sich mit den elektrischen Fischen und wie man diese dazu bringen kann, ihr elektrisches Feld zu verändern. Zu den elektrischen Fischen gehört auch der Elefantenrüsselfisch des NeuroLab Tübingen, der sich sogar streicheln lies. Wir machten mit ihm und seinem elektrischen Feld ein paar Versuche, indem wir seine Umgebung veränderten und dann die Frequenz seines Feldes maßen. Das gleiche machten wir auch noch mit einem grünen Messerfisch, der deutlich weniger zutraulich war, um einen Vergleich zwischen den zwei Arten zu ziehen.
Nachdem wir unsere Versuche beendet hatten, hieß es auch schon Mittagspause. Danach ging es weiter mit der Versuchsauswertung. Wir trugen alle Daten zusammen und erstellten eine Präsentation für den restlichen Kurs. Punkt 15 Uhr trafen sich alle Gruppen um sich gegenseitig ihre Ergebnisse in ausführlichen Vorträgen vorzustellen. Dabei erfuhren wir, an was die anderen Gruppen arbeiteten. Die Gruppe des psychophysischen Hörens hat sich mit Schall beschäftigt und wie wir diesen wahrnehmen. Beim motorischen Lernen wurden Versuche gemacht, um herauszufinden, wie schnell sich unser Gehirn an andere Lebensumstände gewöhnen kann. Das Team zur Aufmerksamkeit hat ihre verschiedenen Reaktionszeiten gemessen und bei den Blickbewegungen wurden die Augenbewegungen beim Betrachten von Bildern analysiert und Muster erkannt.
Und damit war die Exkursion auch schon fast beendet. Wir packten unsere Sachen und verabschiedeten uns von Professor Ilg und seinem tollen Team. Dann machten wir uns müde aber um viel Wissen reicher auf den Heimweg.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Siemers für die Organisation und beim NeuroLab Tübingen, dass sie uns trotz der aktuellen Lage aufgenommen und so viele interessante Experimente mit uns durchgeführt haben.

Der Fußweg vom Parkhaus Akademie Richtung unterer Schulhof EKS wird im Zuge der beginnenden Arbeiten für die neue Sporthalle 1 ab dem 12.10.2020 für drei Wochen gesperrt. Bitte beachten Sie die gelb markierte ausgeschilderte Umleitung!

Die drei IMP-Schüler, Nathan Haist, Jakob Schönthal und Ferry Misamer (Klassenstufe 10), haben sich mit einem virtuellen Unterrichtsprogramm zur Verbesserung des digitalen Unterrichts beim Bundeswettbewerb "Digi-Lotsen" beworben und gehören als einzige in Baden-Württemberg zu den Preisträgern. Der Preis ist verknüpft mit 10.000 Euro Förderung für dieses Projekt an unserer Schule, womit beispielsweise Tablets und Software für den digitalen Unterricht am HHG angeschafft werden könnten.
Die Schüler wollen eine „Augmented Reality“-App entwickeln, womit man für Schüler und Lehrer Modelle im Unterricht digital veranschaulichen kann, zum Beispiel indem man virtuelle Gegenstände in Filmaufnahmen einbaut, ohne auf irgendwelche sperrigen oder altmodischen Modelle zurückgreifen zu müssen. Die großen Vorteile sind: Es soll sich damit fast alles darstellen lassen, es kann nichts kaputt oder verloren gehen und es sind keine teuren Anschaffungen mehr notwendig. Das Programm wird sich im Präsenzunterricht ebenso einsetzen lassen wie im Online-Unterricht und soll für Lehrer und Schüler bedienerfreundlich sein.

„Es ist toll zu sehen, auf was für kluge Ideen die Jugendlichen kommen“, resümiert Bettina Jorzik, Leiterin des Aktionsfeldes Bildung im Stifterverband, in ihrem Anschreiben. „Wir freuen uns, ihnen im kommenden Jahr nicht nur finanziell bei der Umsetzung zu helfen, sondern die Teams auch in regelmäßigen Treffen persönlich zu begleiten und mit Experten aus unserem Netzwerk zu verbinden. So werden sie auf mehreren Ebenen unterstützt und können mit ihren Ideen den Schulalltag für ihre gesamte Schule nachhaltig verbessern.“
Das Team unter Leitung von Informatik-Lehrer Markus Dabrowski hat nun ein Jahr Zeit, sein Projekt umzusetzen. Dafür werden sie Probeprogramme erstellen, die im Unterricht getestet werden, und dann die Software für ihre App programmieren.
Im Stifterverband haben sich rund 3.000 Unternehmen, Unternehmensverbände, Stiftungen und Privatpersonen zusammengeschlossen, um Bildung, Wissenschaft und Innovation gemeinsam voranzubringen. Mit Förderprogrammen, Analysen und Handlungsempfehlungen sichert der Stifterverband die Infrastruktur der Innovation und setzt sich für chancengerechte Bildung ein.

Im Juli war es soweit: Nach einer „digitalen Abstimmungsphase“ per Mail, trafen sich – unter Wahrung strenger Hygienemaßnahmen – Vertreter des Automatisierungsspezialisten Festo und Verantwortliche des HHG, um einen Bildungspartnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. Das HHG hat damit offiziell einen weiteren Bildungspartner für die naturwissenschaftlichen Fächer hinzugewonnen. Wir freuen uns, unser MINT-Profil dank dieser Kooperation noch weiter auszubauen und unseren Schülern – über den Schulalltag hinaus – spannende Einblicke in die Praxis technischer Berufe und Studiengänge zu bieten. Geplant sind Projekte in unseren Profilfächern IMP und NWT, wie zum Beispiel eine Einführung in das Mec Lab. Aber auch eine verstärkte Kooperation in der Berufsinformation ist geplant. Ziel ist es, dazu beizutragen, dass unsere jungen MINT-Talente auch nach dem Abitur in der Region bleiben. Wir möchten uns ganz herzlich bei den Verantwortlichen bei Festo, insbesondere bei Frau Ezel, bedanken.

Ein Fahrzeug entwerfen, das via Fernbedienung fährt, aber auch autonom unterwegs ist und durch Displays vor Gefahren warnen kann – das ist eine der Aufgaben, an der die Teilnehmer der Schüler-Ingenieur-Akademie (kurz SIA) aktuell arbeiten. Auch dieses Jahr arbeiten die Nachwuchsingenieure der Kursstufe 1 des HHG in Kooperation mit Schülern des Ludwig-Uhland-Gymnasiums und Schlossgymnasiums in Kirchheim eifrig jeden Freitag daran, das Pflichtenheft der Hochschule Esslingen (Campus Göppingen) zu erfüllen.

  • Irgendwie macht mich die ganze Situation gerade nervös!
  • Ich brauch' eine kurze Ablenkung!
  • Ich brauch' Bewegung!
  • Bei der Aufgabe versteh‘ ich ja gar nichts!!!
  • Ich will spielen!!!
  • Entspannt bewegen mit Spaß!!!

Deine Stimmungsaufhelfer

Der Bau eines Heißluftballons aus einer Plastiktüte nur mit Hilfe eines Föhns erschien mir am Anfang unlösbar. Mein erster Versuch mit einer kleinen sehr leichten Tüte ging auch gleich schief. Deshalb versuchte ich nun mit einer größeren Tüte mehr heiße Luft aufsteigen zu lassen. Die Unterseite war offen und dadurch flog der zweite „Ballon“ auch nicht wirklich hoch und lang. Die Idee war nun, nach dem Befüllen mit heißer Luft die Tüte unten zu verschließen. Jetzt flog der Ballon richtig gut.
Damit es nicht nur eine Mülltüte ist, verschönerte ich den Ballon noch mit einem Heißluftballonkorb und ließ ihn steigen.


Der Film zeigt meine Versuchsreihe und damit das naturwissenschaftliche Vorgehen, welches im NWT- Unterricht eine wichtige Rolle spielt. Außerdem sieht man, dass das Homeschooling nicht nur pure Schreibtischarbeit ist, sondern auch Spaß machen kann.


Über die Lernplattform Moodle laufen zur Zeit viele wichtigen unterrichtlichen und kommunikativen Prozesse zwischen Schule und den Klassen 8 - K2.
Eine Übersicht über Moodle
Erste Schritte in Moodle

Die Selbstregistrierung in Moodle ist jetzt geschlossen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Am 12. März machte sich die Klassenstufe 9 auf den Weg, um einen Blick in die deutsche NS-Vergangenheit zu werfen: Wir besuchten das Konzentrationslager in Dachau.
Dass diese Fahrt an keinem gewöhnlichen Tag stattfand, wurde spätestens am Busparkplatz klar. Hier standen nur drei weitere Busse, auch die Gedenkstätte hatte bezüglich der Besucherzahlen unter der Corona-Pandemie zu leiden. Die Feier anlässlich der Befreiung vor 75 Jahren wurde überdies am Vorabend abgesagt. Dadurch wirkte das Gelände fast menschenleer, was uns die seltene Gelegenheit bot, das Gelände intensiv wahrnehmen zu können, wenngleich der Anlass natürlich zusätzlich nachdenklich stimmte. Nach der Ankunft begannen wir klassenweise mit den Besichtigungstouren, die von jeweils erfahrenen Referenten begleitet wurden.
Die Referenten*innen erzählten genau und detailliert aus der Geschichte des KZs Dachau und der NS-Zeit. Die Tour durch die Anlage zeigte uns das Außengelände, den Appellplatz, die historischen Gebäude sowie auch die Baracke X mit den Krematoriumsöfen und der Gaskammer (die aber nicht in Betrieb genommen worden war) und Teile der historischen Dauerausstellung. Zum Schluss hatten die Schüler*innen Gelegenheit das Gelände selbst zu erkunden bzw. Orte des Rundgangs noch einmal eigenständig aufzusuchen.
Auf der Rückfahrt wurde noch viel über die unfassbaren Eindrücke der NS-Zeit geredet und wir waren alle froh, dass diese eindrückliche Exkursion trotz der Corona-Krankheit – am Tag vor dem beschlossenen „Shutdown“ – noch stattfinden konnte und somit den Geschichtsunterricht von Frau Bastam, Frau Helming, Herrn Kirchen und Herrn Reichert ein wenig veranschaulicht hat. Danke auch an die Schulleitung, die diese Fahrt (noch) ermöglichte.

Beim Informatik-Biber, einem Wettbewerb mit breit gestreuten Aufgaben aus vielen Teilgebieten aus dem Reich der Informatik, nahmen 32 Schüler der Unter- und Mittelstufe teil.
Besonders erfolgreich waren Leonie Ergenzinger (5a), Daniel Schrader (8c) und Paul Simoneit (8c), die jeweils einen tollen 1. Platz belegt haben. Niklas Binder (8c) durfte sich ebenfalls über einen sehr guten 2. Platz freuen. Des Weiteren haben 14 Schüler*innen noch den Sprung aufs Treppchen geschafft und einen der 3. Plätze erreicht.
Der nächste Informatik-Biber findet vom 9. bis 20. November 2020 statt. An Informatik interessierte Schüler*innen können sich bis zum nächsten Biber-Wettbewerb entweder mit den auf der Biber-Homepage archivierten Aufgaben (https://bwinf.de/biber/archiv/aufgabensammlung/) die Zeit vertreiben oder sich die Aufgaben mit der Biber-App (https://bwinf.de/biber/aktuelles/biber-app/) aufs Smartphone holen.

Am Freitag, den 6. März wurde das württembergische Schulschachfinale in Ilsfeld bei Heilbronn ausgetragen. Die jeweiligen Sieger der Bezirke trafen sich in der Wettkampfgruppe WK5 (5. Schulklasse) um ihren württembergischen Meister zu ermitteln. Unsere Hoffnungen wurden allerdings etwas gedämpft, da sich am Vorabend ein Stammspieler krank gemeldet hatte. Zum Glück sprang Ethan Bountsman (Klasse 5f) kurzfristig als Ersatzmann ein. Er verlor keine Partie und ließ nur 2 Remis zu. Da unser Spitzenbrett mit D-Kaderspieler Ivan Chugunov (Klasse 5b) alle Erwartungen erfüllte und sämtliche Partien gewann, war dies schon die Grundlage für diesen schönen Erfolg. Am starken Brett 2 steuerte nämlich Silas Schuler (Klasse 5b) 1,5 Punkte bei und an Brett 3 gewann Alexander Marx (Klasse 5d) sogar seine ersten 4 Kämpfe, sodass das HHG bereits nach der 4. Runde uneinholbar an der Spitze lag. In der letzten Runde war damit die Spannung etwas weg und man ließ gegen das Kepler-Gymnasium Tübingen ein 2:2 Unentschieden zu, nachdem die vorhergehenden Runden klar gewonnen worden waren.

Nachdem diese junge HHG-Mannschaft dieses Feld so klar dominiert hat wird man in Zukunft sicher noch öfter von ihr hören.
Schulschach

Was tun gegen Antisemitismus und Hass? Ein Schritt in die richtige Richtung könnte schon mal gegenseitiges Kennenlernen sein. Diese Chance hatten die neunten Klassen am Montag, den 17. Februar 2020. Der Israeli Liran Levi reiste für eine Präsentation über die jüdische Lebensweise und Kultur extra mit seinem Freund Simon Steffgen aus Berlin an. Zusammen bilden sie die Band „Duo Mudita“. Ihr sehr spannender Vortrag beinhaltete auch ein gemeinsames Singen verschiedener Pijjutim, einer Art jüdische Gebetslieder. Im Anschluss hatten wir die Möglichkeit, Liran ein paar Fragen zu stellen.
„Musik ist einzigartig, sie gibt einem die Möglichkeit, sich auf eine eigene Art selbst auszudrücken“, meinte Liran auf unsere Frage, weshalb Musik in so vielen Kulturen eine wichtige Rolle spiele, denn „Musik verbindet“. Er betonte immer wieder, dass er diese Veranstaltung als Möglichkeit der Versöhnung zwischen den verschiedenen Kulturen sieht, denn für ihn ist kulturelle Offenheit sehr wichtig. Ab den 1990er Jahren lebte Liran in Jerusalem. Seine Vorfahren kamen aus dem Irak. Als er vor drei Jahren in Berlin ankam, fühlte er sich im Schmelztiegel der Hauptstadt willkommen, allerdings bereitet ihm die deutsche Sprache auch noch heute einige Probleme.
„Es braucht nicht viele Leute um ein Feuer zu entzünden, aber es braucht viele um es wieder zu löschen“, antwortet Liran, als wir im Verweis auf Vorfälle wie in Halle und Hanau auch das Thema Antisemitismus ansprachen. Er habe auf jeden Fall mehr positive als negative Erfahrungen in Deutschland gemacht. Im Hinblick auf antisemitische Witze meint er, dass man dieses Thema ernst nehmen und darüber sprechen müsse. Es müssen alle Perspektiven zur Kenntnis genommen werden und die Gesellschaft müsse vereinigt gegen Antisemitismus einstehen.
Insgesamt hat uns die Vorstellung und das angenehme Gespräch sehr gefallen und wir danken Liran Levi, Simon Steffgen und Frau Ketterer

Am Dienstag, den 6. Februar besuchte die VDE-Schulinitiative in den ersten beiden Schulstunden unseren Physikunterricht. Dieses Projekt des Verbandes für Elektrotechnik wurde von einer Gruppe von Elektrotechnikstudentinnen und -studenten ins Leben gerufen, die damit Jugendliche für MINT Fächer begeistern wollen und ihnen die Angst vor diesem Studium nehmen wollen.
Zuerst hielten die Vertreter der VDE-Schulinitiative einen kleinen Vortrag zum Thema „Energieverbrauch im Alltag“ und „Vorurteile gegen Elektrotechniker“. Dann erklärten sie den Schülerinnen und Schülern, wie man lötet. Man sollte jeweils zu zweit einen sogenannten „Blinki“ löten. Dazu bekam man eine Anleitung und die verschiedenen Bauteile, sowie Lötkolben und Lötdraht. Am Ende, als man alles zusammengelötet hatte, bekam man auch eine Batterie. Und wenn man alles gut verlötet hatte und der „Blinki“ nach dem Einschalten anfing zu blinken, hatte man alles richtig gemacht. Alles in allem war es eine aufschlussreiche und spannende Physikstunde.

Am 11. und 12. Februar führte Herr Ulrich vom Unternehmen Pilz wieder das Bewerbertraining für alle Klassen 9 des HHG durch. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler anhand von Beispielen aus der täglichen Praxis nicht nur, wie man einen Lebenslauf gestaltet und ein Anschreiben formuliert, wie man sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet und wie man sich dort verhalten sollte, sondern auch, dass Papier mittlerweile out ist und alles digital abläuft. Angefangen beim Button auf der Homepage beim Unternehmen, bei dem man sich um ein Praktikum oder einen Job bewirbt, bis zum Hochladen der notwendigen Dateien, alles wird online durchgeführt. Bei zwei Klassen war am Ende noch genügend Zeit, so dass ein Vorstellungsgespräch simuliert werden konnte, bei denen sich die zwei Bewerber gut geschlagen haben. Nun können sich alle Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet für ihr Bogy-Praktikum bewerben. Vielen herzlichen Dank an Herrn Ulrich vom Unternehmen Pilz, der sich zwei Tage Zeit genommen hat, um dies unseren Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen.

Gleich vier Preise hat Simon Dörfner (Klasse 5f) beim Regionalwettbewerb Mittlerer Neckar, der von 13. bis 14. Februar in Sindelfingen stattfand, errungen. Simon hat dort sein Projekt IMUKS einer kritischen Jury, bestehend aus Fachkräften aus Forschung und Unternehmen sowie Schulen, vorgestellt. Für seine Entwicklung eines intelligenten Mess- und Kommunikationssystems erhielt der gerademal 11 Jahre alte Schüler trotz großer Konkurrenz den zweiten Preis, der vom Verein der Ingenieure vergeben wird. Außerdem erhielt er drei Sonderpreise, darunter einen Praktikumspreis vom Automatisationsunternehmen Pilz aus Ostfildern. Dort darf Simon nun ein einwöchiges Kinder-Praktikum absolvieren. Überzeugt hat Simon mit seinem originellen Mess- und Kommunikationssystem, kurz IMUKS, das zum Beispiel die Kommunikation zwischen Küche und Kinderzimmer erleichtert. IMUKS besteht aus einem Wlan-fähigen Mikro-Kontroller ESP8622, einem Feuchtigkeitssensor und einem Lautsprecher, über den Aufforderungen wie zum Beispiel „Essen ist fertig“ gesendet werden können. Außerdem ist vor dem Kinderzimmer ein Temperatur- und Feuchtigkeitssensor angebracht, über den Wetterdaten erhoben und ausgelesen und auf der Webseite, die auf dem ESP gespeichert ist, sichtbar gemacht werden. Die Kommunikation erfolgt über diese auch von Simon selbst programmierte Webseite.
Simon erklärt: „Der Vorteil von IMUKS ist, dass ich am Morgen die Kleidung passend zum Wetter aussuchen kann und Informationen ohne lautes Schreien ins Kinderzimmer gesendet werden können. Meine Eltern müssen so nicht immer in mein Zimmer laufen, wenn sie mir was mitteilen wollen.“ IMUKS ist also ideal für Familien mit mehrstöckigem Wohnraum. Auf die Idee kam Simon, nachdem er vor etwas mehr als einem Jahr zu Weihnachten einen ersten Mikrokontroller geschenkt bekommen hat. Außerdem hat er riesigen Spaß an Technik und am Programmieren. Er lötet auch viel, arbeitet sich in unterschiedliche Programmiersprachen (C++, Python, Java …) ein und freut sich, wenn dann etwas Tolles und Nützliches entsteht. Mit dem Geld, das er gewonnen hat, möchte er seinen IMUKS verbessern. Schon heute hat er seinen ESP8266 durch einen ESP32 ersetzt, der noch zusätzlich Bluetooth besitz. Außerdem möchte er einen besseren Sensor einsetzen, der auch den Luftdruck messen kann. Mit der optimierten Version will er dann nächstes Jahr wieder am Wettbewerb teilnehmen.

Fünf Schülerinnen und Schüler, die unterschiedlicher nicht sein könnten und ein Samstag, an dem sie alle zusammen in der Schule nachsitzen müssen – welche Wendung ein solches Zusammentreffen nehmen kann, zeigte der diesjährige Literatur- und Theaterkurs der K2 von Frau Michel am 5. Februar im Theater an der Halle in ihrem in Anlehnung an den Film „The Breakfast Club“ selbst erstellten Theaterstück „Der Samstags-Club“.
Hinter den mühsam aufrechterhaltenen Masken des beliebten Sportlers Arthur, der Make-Up besessenen Sydney, dem unscheinbaren Jakob, der Drogen verkaufenden Veronica und der schüchternen Einser-Schülerin Paula verbergen sich nämlich mehr Geheimnisse und Gemeinsamkeiten, als die Mitschüler es je voneinander gedacht hätten. Und statt sich mit dem Schreiben eines Aufsatzes zu beschäftigen, beginnen die Fünf stattdessen, sich gegenseitig voneinander zu erzählen. Sie erfahren so von Eltern, die von den sportlichen oder schulischen Erfolgen ihrer Kinder derart besessen sind und diese so unter Druck setzen, dass diese an Suizid denken oder sich nur noch mit Drogen zu helfen wissen. Eine andere berichtet von einem Vater, der seine Tochter schlägt, bis diese von zu Hause wegläuft und dann Drogen verkauft, um ihr Leben zu finanzieren, wieder eine andere von einer Mutter, die Alkoholikerin ist. Eine weitere leidet unter einer Mutter, die sich nur um ihr eigenes und das Aussehen ihrer Tochter kümmert.
„Wir sind mehr als nur Fassaden und Schubladen“, so lautet die Botschaft, die die neuen Freunde schließlich in einem gemeinsamen Text an ihre Lehrerin richten und als „Samstags-Club“ unterzeichnen. Diese Botschaft ist es auch, die die Aufführung des Theaterkurses ausmacht, einem Stück, dessen ernsten Stoff die Schauspieler auf eine höchst einfallsreiche, erfrischende und humorvolle Weise darstellten. Unterstützt durch die Technik-AG, die für eine erfolgreiche Stimmung auf der Bühne sorgte, bewies der gesamte Kurs so sein Talent, eine völlig eigene Inszenierung auf die Bühne zu bringen und feierte damit nicht nur eine beeindruckende Abschlussaufführung, sondern auch eine überaus gelungene spielpraktische Klausur!

(Franziska Rudert, K1).

Am 22. Januar durften die Deutschleistungskurse der K1 und die Deutschkurse der K2 ein Stück des Klassenzimmertheaters ,,Theater mobile Spiele” aus Karlsruhe im Rahmen einer geschlossenen Schulvorstellung in der Aula genießen. Es handelt sich hierbei um eine von dem Regisseur Thorsten Kreilos erstellte Inszenierung des Romans ,,Steppenwolf” von Hermann Hesse, der aktuell noch Sternchenlektüre für das Deutschabitur ist. Julian König hat als der einzige Schauspieler den Schülern eine erstaunliche Performance geboten und selbst jede im Roman vorkommende Person gespielt. Dies hat er in der Nachbesprechung mit der Interpretation begründet, dass alle Personen jeweils eine der Seelen des Protagonisten Harry Hallers darstellen sollen. Diese anderen Figuren wurden als Filme über einen Monitor oder als Projektionen so eingebaut, dass der Schauspieler scheinbar direkt mit ihnen interagieren konnte. Dies ging so weit, dass Gegenstände, die der Schauspieler gerade noch in der Hand hielt, plötzlich im Film auftauchten und umgekehrt. Auf diese Weise verflossen die Grenzen zwischen realem Bühnengeschehen und der medialen Welt, ganz so wie auch im Roman die Grenzen zwischen realem und rein gedanklichem oder traumhaftem Geschehen nicht immer klar gezogen werden. Mit diesen Projektionen und Einspielungen wurde das komplexe Geschehen auf ganz eigene Weise interpretiert und moderne Bezüge hergestellt. Julian König beeindruckte nicht nur durch die Textmenge, die er zu bewältigen hatte, und seine schauspielerische Leistung, sondern auch dadurch, wie er mit diesen verschiedenen Medien arbeitete und interagierte. Er vollbrachte eine wahrlich erstaunliche Leistung, die von den LehrernInnen und SchülerInnen großen Beifall bekam. 

Vom 12. bis 15. Januar war der K2 Geographieleistungskurs des Heinrich-Heine-Gymnasium und des Otto-Hahn-Gymnasiums in Bremerhaven.
Wir besichtigten am ersten Tag das Klimahaus, in dem verschiedene Klimazonen ausgestellt werden, die wir mit allen Sinnen wahrnehmen konnten. Am darauf folgenden Tag unternahmen wir eine Wattwanderung und eine Stadtführung, bei der wir viele interessante Dinge über Bremerhaven und sein Watt erfuhren. Am dritten Tag waren wir auf der Insel Helgoland, wo wir auf einem Rundgang vieles über diese Insel erfuhren. Am letzten Tag stand das Auswandererhaus auf dem Programm, wo man die Geschichte der Auswanderer nachvollziehen konnte.
Alles in allem kann man sagen, dass Bremerhaven ein wunderschöner Ort mit viel Geschichte und rauem Klima ist, der definitiv eine Reise wert ist.