Herzliche Einladung an alle SchülerInnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8-K2 sowie an ihre Eltern, Erziehungsberechtigten und an das gesamte Lehrerkollegium zum Chorprojekt 2019-2020 "Hölder - das Musical".

Infos zur Anmeldung und zum Musical

Das Heinrich-Heine-Gymnasium wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für seine Teilnahme an der Forschungsbörse mit einer Urkunde geehrt.
Die Forschungsbörse ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die es Schulen ermöglicht, kostenfrei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler direkt in den Unterricht einzuladen. Rund 1.030 Forschende aus ganz Deutschland und aus den unterschiedlichsten Fachgebieten bieten hier ihre Kooperation an.
Das HHG hat schon mehrfach über die Forschungsbörse Wissenschaftler an die Schule geholt. So gab 2015 Ethikprofessor Ehni von der Universität Tübingen dem Seminarkus Bioethik Einblick in seine Tätigkeit in der Ethikkommission an der Universitätsklinik Tübingen und seine Forschungen zum Thema „Lebenszeitverlängerung und dessen Folgen“. Der Seminarkurs zum Thema „KI und Digitalisierung“ kam in den Genuss eines Workshops mit Philosophieprofessorin Kathrin Misselhorn von der Uni Stuttgart, die zum Thema Einsatz von Robotern und Assistenzsystemen in der Pflege und anderen Berufsfeldern forscht und mitwirkt bei der Erstellung von ethischen Richtlinien. Letztes Jahr kam Diplom-Psychologe Dr. Nils Kroemer und seiner Kollegin Monja Neuser von der Uni Tübingen ans HHG, um dem Ethikkurs von Frau Enz-Meyer Einblick in ihren Forschungsbereich zu geben. Dr. Kroemer und seine Kollegin befasst sich vor allem mit der Frage, wie frei ist unser Wille und können wir unser Handeln wirklich bewusst steuern. Die beiden Wissenschaftler forschen dazu an der Universität Tübingen im Bereich Translationale Psychiatrie, die neurobiologischen Charakteristiken psychischer Störungen untersucht. Durch die Verbindung verschiedener Bildgebungsverfahren, wie der Magnetresonanztomographie, mit ausführlichen Verhaltenstests werden relevante Veränderungen, beispielsweise der Motivation und Handlungssteuerung bei Störungen wie der Depression oder Adipositas („Fettsucht“) beleuchtet. Dabei wurde deutlich, wie sehr Sucht zu einer Anpassung und Umbildung des Gehirns führt, die teilweise irreversibel ist.

Passend zu unserer Unterrichtseinheit ,,Judentum" im evangelischen Religionsunterricht, brach der evangelische Teil der Klasse 9e noch kurz vor den Sommerferien zu einer sehr informativen und interessanten Stadtführung in Esslingen auf. Diese wurde von Gerhard Voß geleitet und startete am dortigen Marktplatz. Unser Weg brachte uns zu wichtigen Schauplätzen des jüdischen Lebens in Esslingen. Den Auftakt machte der jüdische Friedhof in der Beutau, wo keine Gräber sondern nur noch einzelne Grabsteine zu sehen sind. Anhand sehr ausführlicher Berichte sowie etlicher Bildquellen erfuhren wir, wie zur Zeit des Nationalsozialismus der Friedhof zerstört wurde. Wir konnten erkennen, dass lediglich noch drei verwitterte Grabsteine an ihrer ursprünglichen Stelle platziert sind. Auf dem Friedhof hatten wir dann anschließend noch die Gelegenheit, einer alten jüdischen Tradition folgend, Steine auf den Grabsteinen zu platzieren, bevor unser Weiterweg an mehreren Stolpersteinen vorbeiführte.
Jeder dieser Steine steht für ein menschliches Schicksal in Esslingen aus der Zeit der NS-Verbrechen an Juden und anderen, in der damaligen Gesellschaft nicht anerkannten, Menschen.
Unser Weg zur heutigen Synagoge führte uns am Hafenmerkt vorbei. Dort stand im Mittelalter eine Synagoge, in die sich die Juden flüchteten, als Mitbewohner der Stadt sie verfolgten. Sie waren angeblich Schuld an der Pest. Diese Synagoge verbrannte mitsamt allen jüdischen Menschen in ihr.
Wie im Unterricht bereits angesprochen vertieften wir das Thema ,,Reichspogromnacht" 1938 in Bezug auf die Zerstörung der Esslinger Synagoge im Heppächer 3. In der wieder hergestellten Synagoge empfing uns Frau Dubilierer, die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Esslingen, freundlich und zeigte uns das Gebets- und Gemeindehaus in vollem Umfang. Wir lernten, dass es im Gebetsraum einen Vorhang gibt, der Männer und Frauen beim Beten abtrennt. Außerdem werden in der Küche Fleisch und „Milchiges“ nach dem jüdischen Reinheitsgebot in separaten Kühlschränken aufbewahrt. Ferner erhielten wir einen Blick von außen auf die akribisch von Hand geschriebene Thorarolle im Thoraschrein. Doch diese Synagoge fand nicht immer Anerkennung in Esslingen: Nach einer von der Esslinger NSDAP auf dem Marktplatz initiierten Kundgebung „gegen die Juden“ waren zahlreiche Männer aus der Stadt und aus Esslinger Betrieben in den Heppächer marschiert. Sie zerstörten die Einrichtung der Synagoge, schleppten Bücher, Dokumente und Kultgegenstände nach draußen und verbrannten sie dort. Die Synagoge wurde damals nur deshalb nicht angezündet, weil man Angst um die Esslinger Altstadt hatte. Es ist schön, dass die Exkursion noch so kurz vor Ferienbeginn stattfinden konnte. Für die Organisation bedanken wir uns bei Herrn Hudelmayer und Herrn Voß.

Nachdem alle NWT-Kurse der Klassenstufe 8 und auch zwei Kurse der Klassenstufe 9 wochenlang Achterbahnen gebaut haben, sind wir am 29. Mai 2019 zur Preisverleihung des Modellachterbahnbau-Wettbewerbs der Ingenieurskammer von Baden-Württemberg in den Europa-Park nach Rust gefahren. Wir sind schon morgens sehr früh mit Reisebussen losgefahren. Nach der Preisverleihung und Vorträgen von Ingenieuren zum Thema Achterbahnbau durften wir in kleinen Gruppen den Park erkunden! Es war sehr gutes Wetter und alle hatten sehr viel Spaß! Nach vielen actionreichen Achterbahnfahrten (z.B. mit der Blue Fire oder der Silverstar) fuhren wir um ca. 19 Uhr mit den Bussen wieder nach Hause. Insgesamt hatten alle einen tollen und attraktionsreichen Tag. Auch wenn leider niemand aus unserer Schule einen Preis gewonnen hat, war es sehr interessant die anderen Achterbahnmodelle anschauen zu dürfen und mehr über den Achterbahnbau von Ingenieuren zu erfahren.

Erstmals boten die Religionslehrer und –lehrerinnen des HHG den Abiturientinnen und Abiturienten eine Segnungsfeier an. Etwa 30 Absolventinnen und Absolventen nahmen dieses Angebot am Nachmittag direkt vor der Abiturfeier im KuBinO wahr. Trotz der dicht gefüllten Zeit zwischen Prüfungen und Zeugnisübergabe, Abschied von der Schule und Aufbruch ins Leben jenseits der Schule war es Ihnen offensichtlich ein wichtiges Anliegen, innezuhalten und diesen wichtigen Schritt in ihrem Leben in einem Gottesdienst gemeinsam zu bedenken.
Inspiriert durch die biblische Erzählung von Abrahams Aufbruch wünschten sich die anwesenden Abiturientinnen und Abiturienten, von ihren Religionslehrern und –lehrerinnen, die sie zum Teil ihre gesamte Gymnasialzeit begleiteten, den Segen Gottes persönlich zugesprochen zu bekommen. – Familienangehörige, die mitfeierten, waren von der Atmosphäre und Ernsthaftigkeit der Feier tief beeindruckt. Auch die Abiturienten waren für diese Feier sehr dankbar, so dass die Religionslehrerinnen und Religionslehrer am HHG eine solche Segensfeier zum Abschluss der Schulzeit auch den künftigen Abiturienten anbieten werden.

Am 15. Juli, einen Tag nach einem gelungenen Abiball, begaben sich einige Schüler des Spanischkurses noch einmal in Richtung Schule. Paella machen war angesagt, zubereitet von Frau Ruiz höchstpersönlich. Das wollten sich die Meisten dann nicht entgehen lassen und erschienen, teilweise übermüdet vom vorigen Abend, doch noch einmal in der Schule. Das Wetter spielte mit und so fing die Köchin des Tages an die langostinos, in einer Pfanne für 16 Personen, zuzubereiten. Danach kam das Fleisch zusammen mit Gemüse und Meeresfrüchten, schlussendlich dann noch die vermutlich wichtigste Zutat, der Reis. Das Essen konnte nach über einer Stunde auf dem oberen Pausenhof serviert werden. Man ließ sich natürlich nicht zweimal bitten und konnte einen, manche auch zwei, drei oder gar vier fantastische(n) Teller Paella genießen. Auch einige Externe wie Herr Dabrowski ließen sich das nicht entgehen und genehmigten sich, vermutlich angelockt vom herrlichen Duft der Meeresfrüchte, noch die eine oder andere Portion.
Wer sich also noch nicht dafür entschieden hat Spanisch in der Oberstufe fortzuführen, dem kann ich sagen: Es lohnt sich, eine solche Paella zum Abschluss gibt es sicherlich nur einmal im Leben.
Vielen Dank für diesen leckeren und gelungenen Abschied Frau Ruiz!

Den Umgang mit Stäbchen sind Chinesen ja gewöhnt, doch mit so langen Stäben einen Stocherkahn zu steuern wie beim Stocherkahnfahren auf dem Neckar in Tübingen, stellte die 20 Austauschschüler von unserer Partnerschule aus Beijing und ihre beiden Begleitlehrer, die uns vom 14. bis 22. Juli besuchten, vor ungeahnte Herausforderungen. Aber auch sonst war Vieles neu für sie, vom ungewohnten deutschen Essen angefangen bis hin zu dem aus ihrer Sicht sehr lockeren deutschen Schultag. Besonders genossen haben sie das viele Grün überall und die schönen alten Fachwerkhäuser in Esslingen, Tübingen und Heidelberg, wohin sie ihre Ausflüge führten. Wie traditionelles Leben in Deutschland einst aussah, bekamen sie bei einem Ausflug ins Freilichtmuseum Beuren vermittelt. Als Kontrastprogramm stand am folgenden Tag dafür ein Besuch im Mercedesmuseum an. Neben all den Besichtigungen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz, sei es bei gemeinsamen einüben von Modern Dance unter Anleitung von Darja Gorbatchev (K1), beim Klettern auf der Waldau oder beim Shoppen in Stuttgart. Bei herrlichstem Sommerwetter ließen die chinesischen SchülerInnen zusammen mit ihren deutschen Austauschfamilien den Besuch am Sonntagabend mit einem Barbecue im Schulhof ausklingen. Höhepunkt der Farewellparty war die gemeinsame Tanz- und Percussionaufführung, an der alle Austauschpartner teilnahmen, sowie die Pekingoperaufführung von Lehrer Xia Yifan, der in seiner Freizeit als Schauspieler an Pekingopern mitwirkt. Unser Dank gilt Musiklehrerin Claudia Kastl, die den Schüleraustausch organisiert hat, unseren chinesischen Lehrerinnen Dongmei Li, Xiangyan Niu, Yun Wernz und Ying Zhang, die die Austauschgruppe mit betreut haben. Herzlichen Dank auch an Musikkollege Kiefer und Darja Gorbatchev (K1), die die Tanz- und Percussionaufführungen mit den SchülerInnen eingeübt haben. Außerdem bedanken wir uns bei unserem Bildungspartnerunternehmen Pilz, das den Austausch finanziell unterstützt und somit überhaupt möglich macht.

Mit sehr viel Engagement führten alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen zusammen mit dem Schulorchester in der letzten Schulwoche das Musical „Der König der Dunkelheit“ noch zweimal vor großem Publikum auf. Trotz der widrigen Bedingungen wegen der anhaltenden hohen Temperaturen war allen Kindern die Freude anzusehen, mit der sie tollen Songs auf der Bühne darboten oder als Orchester die schaurige Stimmung einer nächtlichen Friedhofsparty, zu der der König der Dunkelheit geladen hat, mit passenden Melodien untermalten.
Das Stück handelt von einer Gruppe von Teenagern, die sich vom König der Dunkelheit in seinen Bann schlagen lassen. Das Mädchen Irmingard, grandios gespielt von Janina Engels (5e), ist vom König der Dunkelheit auserwählt, um sein Werk zu vollenden. Sie fordert die Jungen und Mädchen heraus, nachts auf den Friedhof zu kommen, um bei einer Party der unheimlichen Begegnung mit dem König der Dunkelheit beizuwohnen. Dabei schließt sie mit diabolischem Blick Johannes und Susi von der Teilnahme aus. Als Susi doch erscheint, wird ihr die Schuld daran gegeben, dass sich der König nicht zeigt und Irmingard greift zusammen mit ihren „Fans“ Susi an. Am nächsten Tag ist Susi verschwunden. Ihre Freundinnen machen sich auf die Suche, retten Susi aus der Gefangenschaft und schmieden Rachepläne. Doch dann beschließen sie dem Teufelskreis der Gewalt ein Ende zu machen und schließen Frieden miteinander.
Musiklehrer Wolfgang Wiest, der das Musical selbst komponiert und geschrieben hat, ist es wieder einmal gelungen, aktuelle Themen wie Ausgrenzung, Cliquenbildung und fehlende Zivilcourage gekonnt ins Licht zu rücken und Wege zu einem guten Miteinander zu zeigen. Ein großer Dank gilt ihm sowie Musikreferendar Kiefer und den KollegInnen Claudia Kastl und Dagmar Brenner für die große Leistung über 150 Kinder durch anstrengende Proben zu begleiten. Das Publikum belohnte sie alle am Ende mit großem Applaus für die sehr gelungenen Aufführungen.

Um für alle Abiturienten während der mündlichen Prüfungen eine ruhige Prüfungsatmosphäre zu generieren, fand am 4. Juli ein Sporttag am HHG statt. Unter dem Motto „Games for children“ wurden den SchülerInnen der Klasse 5-9 von einem Basketballturnier bis hin zu einem Baseballturnier viele verschiedene Spielsportarten angeboten. Innerhalb der Klasse wurden Teams gebildet, die an den jeweiligen Turnieren antraten. Der Rest der Klasse feuerte die Teams auf unterschiedlichste Weisen an. So gab es beispielsweise auch Cheerleader mit einer eigens kreierten Choreographie. Insgesamt bot der Sporttag eine Möglichkeit, um gemeinsam um die Wette zu kämpfen aber auch um den Gruppenzusammenhalt der Klasse zu fördern.
Ein Dankeschön an die Fachschaft Sport und alle KollegenInnen für die Organisation und den reibungslosen Ablauf.

(Cornelia Gross)

Wir wünschen der ganzen HHG-Familie schöne und erholsame Sommerferien!
Informationen zum Schuljahresstart gibt es in der vorletzten Ferienwoche auf der Homepage.

Unter dem Motto "Ukulelen für Uganda" hat Constanza Vera-Fluixa (K1) zusammen mit dem Orchester des HHG unter Leitung von Claudia Kastl ein Benefizkonzert für die St. Joseph’s Secondary School in Uganda, der Partnerschule des HHG, veranstaltet. Constanza, welche Preisträgerin eines internationalen Wettbewerbs für selbst komponierte und vorgetragene Songs in Mannheim geworden ist, hat am 5. Juni abends im Theater an der Halle gezeigt, welch großes musikalisches Talent sie hat. Sie begleitet ihre Lieder selbst auf einer Ukulele, einem kleinen gitarrenähnlichen Instrument, das sie perfekt beherrscht und sehr effektvoll einzusetzen weiß. Das Publikum war begeistert von ihren Songs wie Awkward Silence und vielen weiteren Liedern. Tatkräftige Unterstützung leisteten ihre Schulkameradinnen und Schulkameraden des HHG-Orchesters, welches ein anspruchsvolles Programm von Beethoven bis Holst vortrug. Mit ihrem Preisgeld vom Songwettbewerb und den Einnahmen aus dem Benefizkonzert veranstaltet Constanza an der Partnerschule St. Joseph einen Ukulele-Workshop. Sie reist dazu mit einigen Mitschülerinnen nach Uganda. Die nötigen Instrumente bringt sie mit. In einem Filmbeitrag, der den Zuhörern die Entstehung des Projektes erklären sollte, wurde deutlich, wie wenig die Menschen hier in Deutschland über Uganda wissen. Umso schöner ist es, wenn junge Menschen persönliche Beziehungen zu Gleichaltrigen in einem afrikanischen Land knüpfen und auch noch die Mittel dafür zur Verfügung stellen! Und das beste Medium für solch eine Begegnung ist doch Musik.

(Wolfgang Wiest)

Ein Fahrzeug, das autonom fahren, mit anderen Fahrzeugen kommunizieren, sich selbst aufbocken und andere mittels Außendisplay vor Gefahren warnen kann: Die Zukunft? Nein: Realität, und zwar made by Schülern des HHG! Die Nachwuchsingenieure der Schüler-Ingenieur-Akademie, kurz SIA, zu denen in diesem Schuljahr auch ein Kooperationsteam des Ludwig-Uhland-Gymnasiums Kirchheim, des Schlossgymnasiums Kirchheim sowie des HHG zählte, hatten ein Jahr Zeit, das Pflichtenheft der Hochschule Göppingen zu erfüllen. Jeden Freitag trafen sich SchülerInnen der Kursstufe 1, die die SIA als Seminarkurs anrechnen können, dazu in Kirchheim, um als Ingenieurbüro die an sie gestellten Probleme zu lösen. Selbstorganisation und Teamwork standen dabei als Schlüsselqualifikationen im Vordergrund, da sich das 12-köpfige Team in verschiedene Untergruppen wie Elektroniker, Programmierer oder Mechaniker unterteilte, alle aber gleichzeitig das gleiche Ziel im Blick haben mussten. Im Laufe des Jahres gab es mehrere Meilensteine zu überwinden, um den Professoren Lösungsstrategien zu präsentieren und den aktuellen Stand darzustellen. Am Freitag, den 5. Juli, war es dann soweit: In einer Abschlusspräsentation sollten die Ergebnisse den Hochschulvertretern, Lehrern, Eltern sowie der Presse vorgestellt werden. Noch am Tag zuvor wurde bis in die späten Abendstunden hinein gearbeitet und das Resultat konnte sich sehen lassen: Die „Warnbake“, eine in alle Richtungen elektronisch drehbare Anzeigetafel aus dem 3D-Drucker, konnte allerhand vorprogrammierte Warnsignale ausgeben. Die „Aufbockeinrichtung“ ließ das zweite Fahrzeug automatisiert auf- und abfahren. Beide Autos fuhren per selbstprogrammierter App auch im „Wackel- und Torkelgang“. Lediglich die Car-to-Car-Kommunikation sowie die eigentlich fertig programmierten Fahrfunktionen funktionierten nicht so, wie es sich das Team erhofft hatte. Publikum, Hochschulbetreuer sowie betreuende Lehrkräfte waren aber begeistert von den Ergebnissen der Nachwuchsingenieure und belohnten sie mit lang anhaltendem Applaus.
Auch im kommenden Schuljahr schickt das HHG gemeinsam mit den Kirchheimer Kooperationsschulen ein SIA-Team an den Start. Ein herzliches Dankeschön für die gute Zusammenarbeit geht sowohl an die beiden Schulen als auch an die Kirchheimer Kooperationsfirmen AMK und Keller, die die SIA jedes Jahr mit reichlich Know-How und Material unterstützt.

Diese Frage haben 14 Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Heine-Gymnasiums für sich selbst beantwortet und allesamt erfolgreich am diesjährigen Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. Die Mehrheit entschied sich für Schottland und somit für die Wettbewerbssprache Englisch. Dabei war Schottland das zentrale Thema beim Schreiben, Hören, bei verschiedenen Grammatik- und Wortschatzaufgaben und bei der Landeskunde. Die Normandie bzw. die Wettbewerbssprache Französisch hat das Interesse einer Schülerin geweckt, zwei Schüler entschieden sich für Ecuador bzw. Spanisch. Von diesen beiden Schülern hat Matteo Rossetti den 3. Landespreis erhalten, Patrick Visan sogar den 1. Landespreis sowie eine Einladung zum finalen Sprachenturnier im September mit Bewerbern aus ganz Deutschland. Diese beiden Schüler freuten sich auch über viele Gutscheine und neue Bücher bei der Preisverleihung in Schwäbisch Gmünd.

Lange Nacht der Museen? Kennt jeder! Lange Nacht der Hotelbars? Wie langweilig! Für die Nachwuchsmathematiker des HHG gab es am Freitag, den 28. Juni, nur eines: Die Lange Nacht der Mathematik! Lange hatten die Fünft- und SechstklässlerInnen darauf gewartet, denn der Wettbewerb findet nur alle zwei Jahre statt und versprach auch in diesem wieder jede Menge Knobelspaß und Gehirnzellentraining.

Im November haben sich zum zweiten Mal Schülerinnen an die DELE-Prüfungen in der spanischen Sprache gewagt, die ein Mal im Jahr stattfindet und das Niveau A2 und B1 gleichzeitig abprüft. Wie auch im letzten Schuljahr haben auch dieses Mal alle Schülerinnen erfolgreich die Prüfung gemeistert und bestanden. Außerdem hat auch dieses Mal wieder die Mehrheit das höhere Niveau B1 erreicht. Somit hat sich die Mühe gelohnt und wir gratulieren allen Absolventen der Prüfung herzlich.

Am Montag, den 20. Mai warteten wir, die Teilnehmer des Polenaustausches aus dem HHG und der Riegelhof-Realschule, gespannt auf die Ankunft der polnischen Schüler. Dann war es endlich so weit: Sie sind angekommen. Wir haben sie mit Brezeln, Sandwiches und Getränken empfangen, wobei wir die ersten Worte mit unseren Austauschpartnern wechselten. Nachfolgend ging es nach Hause zu den deutschen Schülern. Am Nachmittag stand kein Programm auf dem Plan, sodass die polnischen Schüler sich nach der langen Reise erholen konnten. Anschließend hatten wir Zeit uns kennenzulernen, da wir, wie auch in den folgenden Tagen, keinen Unterricht hatten.

Das Sommerkonzert des HHG fand dieses Jahr wieder im Theater an der Halle statt. Die beteiligten Chöre, die Band und das Orchester zeigten am Abend des 28. Mai, wie vielfältig und bunt das musikalische Leben am HHG ist. Den Anfang machte das Orchester mit Bearbeitungen aus der „Zauberflöte“, Beethovens 3.Sinfonie, mit Brahms, Tschaikowski und dem „Andante festivo“ von Sibelius. Alle Stücke wurden mit großem Engagement und Können vorgetragen. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn sich Dirigentin und Orchester sehr gut verstehen. Großes Kompliment also an Frau Kastl. Anschließend sang der Unterstufenchor unter Leitung von Frau Reinert deutsche und englischsprachige Lieder, die den Kindern offensichtlich großen Spaß gemacht haben und die von Frau Reinert professionell begleitet wurden. Nach der Pause machte der Projektchor mit einer unterhaltsamen Bearbeitung des Evergreens „Ich wollt ich wär ein Huhn“ den gelungenen Anfang des zweiten Teils. Hier konnten sich die Herren der Schöpung, also die Männerstimmen, sehr gekonnt und witzig in Szene setzen, was natürlich nur durch die großartige Unterstützung der Frauenstimmenn möglich war. Die Projketchorleiterin Dagmar Brenner hat durch eine kluge Auswahl von Stücken gezeigt, was solch ein Chor zu leisten vermag und mit ihrer Arbeit auch andere selbstlos unterstützt, so zum Beispiel bei „Rum and Coca Cola“ von den Andrew Sisters. In diesem Song hatte Ömer Söyler die Solopartie übernommen. Den Höhepunkt des Abends bildete dann „Bohemian Rhapsody“ von Queen. Hier wirkten Projektchor, Projektband und Orchester unter Leitung von Nathalie Hennig zusammen, die auch das Arrangement geschrieben hat. Das können nicht viele, Respekt!! Den gelungenen Abschluss des Abends gestaltete dann die Band, die sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert hat. Insbesondere die Rhythmusgruppe war große Klasse, was man bei dem Song „Ex’s and „OH’s“ von Elle King gut hören konnte.

Als die Spanischschüler der Klassenstufe 9 mit ihren zwei Begleitlehrerinnen am 8. Mai in Nordspanien landeten, stürmten die spanischen Austauschschüler vor lauter Wiedersehensfreude den Sicherheitsbereich am Flughafen von Oviedo. Die SchülerInnen wurden von den Familien der Austauschschüler ebenso herzlich aufgenommen und liebevoll umsorgt. Die Partnerschule, das Real Instituto de Jovellanos in Gijón, ist das älteste Gymnasium Spaniens und stellte zur Begrüßung seine Geschichte anhand von selbst gebauten Schulhausmodellen vor. Die HHGler hatten dann die Gelegenheit, bei einem umfangreichen Programm, zehn Tage lang Land und Leute kennen zu lernen. So standen u.a. die Besichtigung des Asturischen Parlaments und ein Gespräch mit dem Parlamentspräsidenten auf dem Programm. An einem anderen Tag ging es gemeinsam mit den Spaniern im Reisebus zu dem, nicht ohne Grund, zu den schönsten Stränden der Welt gezählten „Playa de las Catedrales“. Neben Stadtführungen in Gijón, Oviedo und Avilés, Leonardo da Vinci- und Niemeyer- Ausstellung, dem Besuch des Universitäts- und Kulturzentrums „La Laboral“, Churros con chocolate … war das Highlight für die Schüler zweifelsohne der zweistündige Surfunterricht am Strand von Gijón. Nach erlebnisreichen Tagen waren sich alle einig, sie hatten unheimlich viel dazu gelernt. Zum einen natürlich sprachlich, aber auch menschlich und kulturell. Der Abschied am Flughafen war entsprechend tränenreich und bereits im Flugzeug wurden die ersten Pläne geschmiedet, wie man am schnellsten wieder zurück nach Gijón kommt.